fullscreen : Preußisches Landbuch

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Antheil  ani  Gewinn  der  Feuerversicherungs-Gesellschaft,  welche  letztere
auch  den  Vorstand  zu  ernennen  hat.  Zu  den  Schöpfungen  des  Vereins
gehören  1)  die  Spar-  und  Prämien-Kassen  (1834—1836  errichtet). ­
  Das  Minimum  der  Einlage  ist  }  Thlr.,  resp.  25  Thlr.,  das
Maximum  200,  resp.  2000  Thlr.  Die  Kasse  gewährt  5,  4  u.  31  pCt.
Zinsen  und  erhält  von  den  ausgeliehenen  Kapitalien  durchschnittlich
4j  pCt.  Am  Schluffe  1864  betrug  das  Guthaben  der  Sparer  bei
sämmtlichen  Vereinskassen  2,325,000  Thlr.,  das  der  Einleger  bei  den
Sparkassen  5,192,000  Thlr.  2)  Die  Hansemann-Stiftung,  im
Jahre  1859  bei  Gelegenheit  der  Feier  des  25  jährigen  Bestehens  des
Vereins  mit  5000  Thlr.  errichtet.  Die  Zinsen  à  5  pEt.  werden,  so
lange  eine  Einberufung  der  Reserve  oder  der  Landwehr  nicht  erfolgt,
angesammelt  und  beim  Eintritt  der  Kriegsbereitschaft  oder  der  Mobilmachung ­
  zur  möglichst  nachhaltigen  und  gleichmäßigeu  Unterstützung  der
hülfsbedürftigen  Familien  von  zur  Fahne  einberufenen  Reservisten  und
Landwehrmännern  des  Regierungsbezirks  Aachen  verwendet.  3)  Die
Pastor-Stiftung,  in  Anerkennung  der  Verdienste  des  langjährigen
Vorsitzenden  des  Vereins,  Kaufmanns  Pastor  zu  Burtscheid  1859  mit
5000  Thlr.  gegründet.  Die  Zinsen  à  5  pCt.  werden  dem  Rational-Dank
  zur  Vertheilung  an  hülfsbcdürftige  Veteranen  und  invalide  Krieger, ­
  welche  im  Regierungsbezirk  Aachen  wohnen  und  dem  Arbeiter-  oder
Dienstboten-Stande  angehören  oder  angehört  haben,  überwiesen.
Abeggsche  Familien-Stiftung,
von  dem  Geh.  Justizrath  Prof.  Dr.  Abegg  in  Breslau  und  seinem
Bruder,  dem  Commerzien-und  Admiralitäts-Rath  Ab  eg  g  in  Königsberg
errichtet,  indem  sie  im  Jahre  1854  ein  Kapital  von  600  Thlrn.  dazu
bestimmten.  Falls  bedürftige  Faniilienglieder  nicht  vorhanden  sind,
sollen  auch  Fremde  zum  Stipendien-Genusse  behufs  Unterstützung  in
der  Vorbereitung  zu  einer  wissenschaftlichen  oder  einer  dem  praktischen
Leben  zugewendeten  Laufbahn  gelangen.  Rach  dem  Tode  der  beiderseitigen ­
  Stifter  sollte  die  Stiftung  unter  Administration  des  Magistrats
zu  Königsberg  gestellt  werden.  Die  Oberaufsicht  steht  der  Regierung
in  Königsberg  zu.
Abssche  Stiftung,
s.  Klee  bergsche  Erwerb-Schule  zu  Königsberg.
Abt  Vincenz  'Fonds  zu  Strehlen,
zur  Ausstattung  unbescholtener  und  sittlicher  Brautpaare  aus  dem  Bürger-Stande. ­
  Er  besteht  aus  2100  Thlr.,  und  es  wurde  im  Jahr  1862
ein  Brautpaar  mit  25  Thlr.  unterstützt.  Der  Zinsen-Ueberschuß  fließt
zur  Armenkasse.
Herzogin  v.  Acerenza-Pignatelli,
s.  Johanna-Stiftung.
Achardsches  Bermüchtniß.
Die  Wittwe  des  Konsistorialraths  Achard  zu  Berlin,  geb.  d'Horgvelin,
  vermachte  im  vorigen  Jahrhundert  die  Häuser  Französische
            
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