Object : Die Deutschen im Auslande

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und  ziemlich  zivilisirten  Ew  e-Ne  gern  bewohnt.  Unter  deutschen ­
  Schutz  haben  sich  bis  heute  folgende  Landschaften  des
Hinterlandes  begeben:  Togo,  Tome,  Kewe,  das  wichtige
Agotime,  Tuwi,  Agome,  Liati,  Gbele,  Agu  und
O  b  e  r  -  T  o  w  e.  Tome,  Kewe  und  Agotime  wurden  durch  die
Expedition  der  Herren  Konsul  Ra  nd  ad  und  Assessor  F  allen ­
  st  ein,  die  letztgenannten  sechs  Landschaften  durch  diejenige
der  Herren  Grade  und  Dr.  Henrici  für  das  Deutsche  Reich
erworben.  Die  Literatur  über  das  Togoland,  insbesondere  über
das  Innere  desselben,  ist,  verglichen  mit  derjenigen  über  Kamerun, ­
  noch  eine  dürftige;  außer  dem  Zöller'schen  Werke  über
die  Sklavenküste  sei  vor  allen  Dingen  das  außerordentlich  interessante ­
  Buch  „Das  deutsche  Togogebiet"  von  Dr.  Henrici
(Leipzig  1888)  hier  erwähnt.
Deutsche  Handelsfaktoreien  befinden  sich  übrigens
  längs  der  ganzen  Westküste,  von  Senegambien  bis
zum  Kongo  und  darüber  hinaus,  mögen  die  betreffenden  Plätze
unter  französischer,  englischer,  portugiesischer  oder  deutscher  Schutz-Herrlichkeit
  stehen.  Der  hanseatische  Handel  hat  hier  den  französischen ­
  längst  überflügelt  und  macht  dem  englischen  die  wirksamste
Konkurrenz.  Selbst  in  dem  englischen  Lagos,  dem  Haupthandelsplatze
  der  Guincaküste,  befindet  sich  der  Handel  vorwiegend ­
  in  den  Händen  der  Deutschen.  Als  wichtigste  unter
den  vielen  Plätzen,  in  denen  sich  deutsche  Handelsniederlassungen
und  Faktoreien  befinden,  seien  erwähnt:  Freetown,  Cape  Mount,
Monrovia,  Klein-Bassa,  Groß-Bassa,  Greenville,  Cavalla.  Tabu,
Cape  Coastcastle,  Akkra,  Adda,  Quitta,  Danoe,  die  bereits  genannten
  4  deutschen  Togostädte,  von  denen  Klein-Popo  (Ancho)  die
wichtigste  ist,  Groß-Popo,  Porto  Novo,  Lagos,  Braß,  die  zur
Kamerunkolonie  gehörigen  Plätze:  Viktoria.  Bimbia,  Kamerun,
            
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