„Der Herr des Bodens ist notwendi -
gerweise auch der Herr der Menschen,
die darauf l e b e n.“ (Kap. 14.)
Cn seinem Buch „Sch u tz +) oder Freihand el“
QU (Protection or Freetrade), das im Jahr 1885 erschie-
nen ist, hat er gegen die amerikanischen Zollgeseßze und
die sich daraus für die Verbraucher ergebenden schweren
Nachteile gekämpft. Dieses Buch wirkt weniger über-
zeugend als die anderen. Flürscheim hat es mit Recht
seine schwächste Arbeit genannt+*). Es ist stark von dem
Gedanken beeinflußt, daß in den Vereinigten Staaten
von Amerika die Zölle den größten Teil der Staatsein-
künfte liefern, und daß nur der Fortfall dieser Einnah-
men der Single tax die Wege bahnen könne. Für deutsche
Verhältnisse ist aus diesen Darlegungen nicht viel Nutzen
zu ziehen. Wir haben mit unserer auf den berechtigten
Schutz von Gewerbe und Landwirtschaft gerichteten deut-
schen Zollgesetzgebung und ihren mäßig hohen Sätzen,
die wir der Voraussicht unseres unvergeßlichen ersten
Reichskanzlers Fürsten v. Bismarck verdanken, die besten
Erfahrungen gemacht. Der unschätzbare Nutzen, den diese
Maßregel zum Schutze der nationalen Arbeit uns ge-
bracht hat, ist erst im Weltkriege ganz zutage getreten
und ist dann auch von denen anerkannt worden, die
früher zu ihren Gegnern gezählt haben.
Uztterkeuswert durch ihre schöne Sprache sind auch
seine beiden prächtigen Vorträge: „M o s e s“ und
„De in Reich komme“. Sie sind von den Damen
Hermine Ehrhardt und Hedwig Bonus ins deutsche über-
tragen worden und haben in kirchlichen Kreisen glän-
zende Aufnahme gefunden. Als eine seiner besten Ar-
) Licht Sthuszo11. wie es hdufig gsnaunt wird.
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