!
Februar 1917: 1300, Mai 1917: 970 Barmer Familien erwerbslofenunter-
ftützungsbedürftig x ). Laut den Ausweifen der Barmer Ortskrankenkaffe ift
die Zahl der weiblichen Mitglieder im Mai 1917 auf 21903 geftiegen.
Der Barmer Arbeitsmarkt erfuhr im Laufe des Krieges verfchiedent-
lich entfcheidende Wandlungen: Sofort nach Kriegsbeginn wurde die zur
Friedenszeit im Zeichen fchrankenlofen Welthandels flehende Barmer
Spezial-Induftrie (Bänder und Spitzen) durch Unterbindung, der Ausfuhr in
ein eng gefchloffenes Abfatzgebiet eingefchnürt. Die Folge war, zumal die
Arbeitsmafchinen (Bandftühle und Riementifche) die Möglichkeit einer erfat>~
weifen Ausnutzung für Rüftungszwecke ausfchloffen, eine auf?erordentlidie
Arbeitslofigkeit, welche der Stadt in den erften fünf Kriegsmonaten eine
Barausgabe von Mk. 1014 489.— verurfadite.
Für 1915 ergab dann zwar die Befchäftigungskurve ein der (teigenden
Einberufungsziffer entfprechendes Fallen der Arbeitslofenzahl. Eine neue
Umftellung des Wirtfchaftslebens trat aber wiederum ein, je mehr durch
Englands Herrfchaft zur See und feine Beeinfluffung der neutralen Staaten
auch die deutfche Einfuhr von der übrigen Welt abgefchloffen wurde. Der
Die Erwerbslofen-Unterftühung beträgt für zwei Wodien:
wenn kein ,
Einkommen <£>
Vorhand, ist ^ v
bei einem Reineinkommen in zwei Wodien von Jl
haltungsvorfland
oh. Nebenperfon
Mk.
1 i
Mk.
<U
a
Mk.
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55 60
65
70
75
80
85
90
flehende Perfon
21 50
9,33
21,50
19,—
16,50
14,—
11,50
9,—
6,50
4,—
1,50
mit 1 Nebcnpers.
30,—
14,—
30,—
27,50
25,—
22,50
20,—
17,50
15,—
12,50
10,-
7.50
5,—
2,50
„ 2
58,50
18,67
58,50
36,—
33,50
31,—
28,50|26,—
23,50
21,—
18,50
16,-
13,50
11,— 8,50
6,—
3,50
1.—
„ 3
45,50
23,33
45,50
43,—
40,50
38.—
35,50
33,-
30,50
28,-
25,50
23,—
20,50
18—^.SO
13,—
10,50
8,—
5,50
3 —
0,50
„ 4
54,50
28,-
54,50
52,-
49,50
47,—
44,50
42,—
39,50
37,—
34,50
32,—
29,50
27,-24,50 22,—
19,50
17,—
14,50
12,—
9,50
„ 5
63,—
32,67
63 —
60,50 ; 58,50
55,50
53,—
50,50
48,—
45.50
43 —
40,50
38,—
35,50j33,—
30,50
28,50
25,50
23,-
20,50
18.—
„ 6
71,50
37,33
71,50
69.-
66,50
64,—
61,50
59,—
56,50
54,—
51,50
49,—
46,50
44,-41,50
39,—
36,50:34,—
31,50
29,—
26,50
„ 7
80,50
42,—
80,50
78,-
75 50
73,-
70,50
68.-
65,50 63,—
60,50
58,—
55,50
53,—,50,50
48,—
45,50
43,-
40,50
38,-
35,50
«8
89,—
46.67
89,—
86,50
84,-
81,50
79,—
76,50
74,—
71,50
69,-
66,5064,—
61,50*59,50
56,50 54,—
51,50 49,—
46,50
44.—
Für den Haus-
haltungsvorftand
oh. Nebenperfon
wenr
Einko
vorha
Mk
kein
mmen
nd. ist
!l
i -i
CO =
Q ü
Mk.
i
Ol
£
Sfro
tj
V
CH
Mk.
bei einem Reineinkommen in
zwei Wochen von Jl
95
100 105
!
110 115
120
125
130
,35
140
145
150
155
160
165
170
175
180
flehende Perfon
21,50
9,33
21,50
mit 1 Nebenpers.
30,-
14,-
30,—
„ 2
38,50
18,67
38,50
„ 3
45,50
23,33
45,50
„ 4
54,40
28,
54,50
7,—
4,50 2, -
* 5
63,—
32,67
63.
15,50
13,-10,50
8,— ' 5,50
3,—
0,50
„ 6
71,50
37,33
71,50
24,—
21,5019,—
16,50 14,—
11,50
9.-
6,50
4 —
1,50
„ 7
80,50
42.-
80.50
33,-
30,50 28 -
25,50 23,—
20,50
18.-
15,50
13,—
10.50
8,—
5,50
3,—
0,50
„ 8
89,-
46,67
89,-
41,50 39,— 36,50 34,— '31,50|29,-
26,50
24,—
21,50
19,—
16,50
,4.-
11,50
9,—
6,50
4,—
1,50
—
s