Full text : Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925

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behörden, die von 1926 an auch das Baugewerbe umfaßt, nennt für
lieJahre . .
1926 ... 26100 Betriebe 605 000 Arbeitnehmer ;
1927... 31100 m 842 000 #
Sie weist eine Steigerung der Betriebszahl von 19 % und der Zahl der
Arbeitnehmer von 39 % nach. Allerdings sind in den Zahlen nur die
Mittel- und Großbetriebe (mit 5 und mehr Arbeitnehmern) berücksichtigt;
 die Kleinbetriebe (mit weniger als 5 Arbeitnehmern) fehlen
darin.
Das Baugewerbe hat in dieser Zeit (1926 bis 1927) die bei weitem
günstigste Entwicklung der Betriebs- und Personenzahlen unter allen
Industriezweigen aufzuweisen. In der ganzen Industrie wuchs die
Betriebszahl (Mittel- und Großbetriebe) nur um annähernd 9.% und
die Zahl der Arbeitnehmer um 17 % des Standes vom Jahre 1926
In den wichtigeren Industrien zeigen sich folgende Veränderungen:
Zu- oder Abnahme der
Betriebs- Personenzahl
 zahl
von 1926 bis 1927
Baugewerbe .. „19%. +39%
Maschinenbau - 4, +25,
Textilindustrie HR AMNME 8, +21,
Holz- und Schnitzstoffgewerbe . . 9, +19,
Bekleidungsgewerbe ....... 8, +19,
Eisen- und Metalilgewinnung .. 1 +19,
Industrie im ganzen ....... 9, +17,
Industrie der Steine und Erden 8, +17,
Elektrotechnik USW. ..0.0.0.00.000004 7a +15,
Herstellung von Eisen- und Metallwaren . 6,, +14,
Papier- und Vervielfältigungsgewerbe . 4, +11,
Chemische Industrie .......... 2 +10,
Nahrungsmittelgewerbe Dg + 9,
Bergbau ....... 4 0... 5, + 3,
Der Maschinenbau, dessen Ausweitung dem Baugewerbe noch
am nächsten kommt, folgt also erst nach größerem Abstand. Den
Schluß obiger Reihe bildet der Bergbau, bei dem Rationalisierungsmaßnahmen
 eine den übrigen Industrien entsprechende Erweiterung
des Personalbestandes verhindert haben.
            
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