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Die Landarbeiter
Zu derselben Zeit droht Unruhe von einem beträcht-
lichen Teile der Landarbeiter. Die Volkszählung von 1900
ergab eine Gesamtsumme von 4410 877 landwirtschaft-
lichen Lohnarbeitern. Von dieser Zahl waren 663 209
Mädchen oder Frauen. Im Gegensatz zu den in der Fabrik-
industrie herrschenden Verhältnissen ist nur ein kleiner Teil
der Landarbeiter im Auslande geboren. Selbst in den
Staaten im äußersten Osten, wo die Landwirtschaft nicht
in so ausgedehnten Unternehmungen wie in den westlichen
Staaten betrieben wird, ist die Tendenz zur ständigen
Abnahme der Landarbeiter bemerkbar. In den Bezirken
vollends, in denen es ausgedehnte Farmen gibt und in
denen der Prärieboden die Benutzung landwirtschaftlicher
maschineller Geräte leicht macht, wird jetzt diese Tendenz
entschieden bemerkt.
Maschinelle landwirtschafttliche Hilfsmittel
Die fortdauernde Einführung und Benutzung neuerer
landwirtschaftlicher Maschinen, die beständig Verbesse-
rungen erfahren, macht es unvermeidlich, daß der Bedarf
an Handarbeit dauernd abnimmt. Maschinen, die noch
vor wenigen Jahren als die modernsten angesehen wurden
und die ein gewisses Maß von Handarbeit ersetzten, gelten
jetzt als veraltet. Es werden mechanisch bewegte Pflüge
angefertigt, die mit einem Schlage mehrere, sechs Zoll tiefe
Furchen in den Boden schneiden und, mit starkem elek-
trischem Licht versehen, Tag und Nacht betrieben werden
können. Diese T’raktorpflüge sind ebenso wie Traktor-
Sämaschinen, -Mähmaschinen und -Garbenbinder bei großer
Ersparnis von Zeit und Geld für die Bewirtschaftung sehr
großer Flächen wunderbar geeignet und bringen die kleinen
und sogar die mäßig großen Farmen in einen deutlichen
Nachteil im Wettbewerb mit den sehr großen. Die Ein-
führung dieser Maschinen bedeutet eine noch größere Ver-
drängung ländlicher Arbeit und weist darauf hin, daß die
Zeit gekommen ist, in der Kapitalisten die Landwirtschaft