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im allgemeinen ausgepowert durch den Umstand, daß die
Mieten andauernd gesteigert wurden, so daß er immer
mehr vom Ertrag seiner Arbeit für das bescheidene Recht,
sich in einem häßlichen und engen Loch aufhalten zu
dürfen, abgeben mußte.
Hatte Astor den Boden erst einmal in seine Klauen be-
kommen, so ließ er ihn nicht wieder los. Von Anfang an
handelte er nach dem Plan, den seine Nachkommen dann
mit religiöser Andacht befolgten, das Land für eine gewisse
Reihe von Jahren, gewöhnlich 21, zu verpachten. Breite
Streifen Landes im Herzen der Stadt ließ er brachliegen,
während die Stadt rundherum anwuchs und ihren Wert
enorm vermehrte. Er weigerte sich oft, zu bauen, obgleich
die dringende Notwendigkeit es erheischte. Seine Politik
bestand darin, abzuwarten, bis jene, die das Land dringend
brauchten, als Flehende zu ihm kamen und seine eigenen
Bedingungen unterschreiben mußten. Eine ganze Zeitlang
wollte niemand zu seinen drückenden Verträgen Grund
and Boden bei ihm pachten. Schließlich aber war das An-
wachsen der Bevölkerung und der Geschäfte derart, daß
das Land unentbehrlich wurde und allseits auf Pacht über-
nommen wurde.
Seine Forderungen bei der Verpachtung waren er-
drückend. Aber er pflegte keine Konzessionen zu machen.
Der Pächter mußte das Wohn- oder Geschäftshaus auf eigene
Kosten erbauen; und während der Periode der einund-
zwanzig Pachtjahre mußte er an Astor nicht bloß eine
Rente von fünf oder sechs Prozent des Bodenwertes zahlen,
sondern war auch für alle Steuern, Reparaturen und alle
anderen Lasten und Abgaben verantwortlich. Wenn die
Pacht erlosch, wurden die Gebäude Astors unumschränktes
Eigentum. Der Zwischeneigentümer, Pächter oder Besitzer
eines Geschäftshauses, der von Astor Grund und Boden pach-
tete und Mietkasernen oder sonstige Gebäude darauf er-
richtete, mußte sich natürlich für die hohen Tribute, dieer an
Astor zu zahlen hatte, schadlos halten. Dastater, indemerent-
weder dem Arbeiter exorbitante Mieten berechnete oder für
seine Waren übertriebene Profite verlangte; in beiden Fällen
mußten die Produzenten schließlich die Zeche bezahlen.