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lichen Arbeiten, Marie, auf, sich an einen der Maires von Paris
zu wenden, die ihre Gesuche entgegennehmen und sie unver-
züglich nach ihren Arbeitsplätzen entsenden würden. Es waren
ınbedeutende Erd-, besonders Nivellirungsarbeiten, um die es
sich hier handelte. Der Direktor der Nationalwerkstätten, Emile
Thomas, der eine Geschichte dieser Einrichtung geschrieben hat,
zählt diese Arbeiten auf!), die eine grössere Zahl von Arbeitern
auf die Dauer nicht zu beschäftigen vermochten. Um in die
Nationalwerkstätten aufgenommen zu werden, musste sich jeder
Arbeiter mit einem Scheine seines Wohnungsgebers versehen, der
seinen Wohnsitz in Paris oder im Seine-Departement bestätigte.
xegen diesen Schein, der vom Polizei-Commissariate abge-
stempelt wurde, erhielt der Arbeiter vom Maire seines Arron-
lissements eine Zulasskarte zu den Nationalwerkstätten ?).
Emile Thomas beabsichtigte in den Nationalwerkstätten
den Saint-Simonistischen Gedanken einer halb-militärischen Or-
ganisation der Arbeiter zu verwirklichen ®). Seine Pläne
reichten übrigens über das droit au travail hinaus und zielten
bereits auf das droit au travail professionel, auf die Beschäf-
tigung der Arbeiter im erlernten Berufe *). Die Offiziere dieses
hierarchisch gegliederten Arbeiterheeres waren Schüler oder
shemalige Schüler der Ecole centrale, Die Organisation war
ziemlich einfach. Elf Arbeiter, immer aus demselben Arron-
dissement, bildeten eine Escouade, an deren Spitze ein aus
Ihrer Mitte gewählter Escouadier stand 5). Fünf Escouaden for-
mirten eine Brigade — die Operationseinheit; an ihrer Spitze
2in ebenfalls frei gewählter Brigadier, Die Brigade zählte also
56 Mann. Vier Brigaden bildeten eine Lieutenantschaft
‚une lieutenance), von einem Lieutenant befehligt (225 Mann),
vier Lieutenantschaften eine Compagnie, mit dem Com-
pagniechef an der Spitze (900 Mann). Der „chef de service“
hatte drei Compagniechefs unter seinen Befehlen (2703 Mann)
und als Spitze der ganzen Gliederung erschien schliesslich
der „chef d’arrondissement“, der eine nach der Wichtigkeit
"N Emile Thomas, Histoire des Ateliers Nationaux, Paris 1848, p. 28.
"homas a, a. O. p. 29.
nomas a, a. O. p. 35.
„ «homas a. a. O. p. 35. „Je me proposais d’indiquer au ministre une
arganisation, au moyen de laquelle il püt parvenir ä centraliser son action sur
ies ouvriers inoccupes, ä les classer suivant leurs differentes
rofessions, ä les r6partir enfin sur les divers service soü il serait possible
de les employer.
5) Thomas a. a. 0. pp. 58 ff,