Full text: Die Deutschen im Auslande

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Schluß. 
Aus dem Bilde, welches wir auf Grund unserer Ausfüh 
rungen gewonnen haben von der Verbreitung des deutschen Volks 
thums über die Erde, von dem Einfluß, den unsere Nation in 
den ausländischen Staaten Europas sowohl als auch in fremden 
Welttheilen sich zu erringen wußte, von der hier mehr, dort 
weniger günstigen Stellung, welche sie anderen, fremden Völ- 
kern gegenüber zur Zeit einnimmt, treten uns theils erfreuliche, 
glückverheißende, theils schmerzerweckeude Züge entgegen. Mit 
Stolz und Freude darf den Deutschen das Bewußtsein erfüllen, 
daß seine Nation eine der wenigen ist, welche bei dem gewal 
tigen Ringen der Völker um die Weltherrschaft in Frage kom 
men. Die glänzendste Kriegsmacht, welche die Welt je gesehen hat, 
folgt stets kampfbereit Deutschlands Fahnen, deutsche Schiffe 
durchfurchen alle Meere, alle Länder werden durchzogen von 
Eisenbahnwagen und Karawanen, beladen mit den Früchten 
deutschen Fleißes, wohin wir auch blicken mögen, überall be- 
gegegnen uns Landsleute, welche durch angeborenen Muth, 
durch Thatkraft und Intelligenz sich Achtung und Einfluß zu 
verschaffen wußten. Ein Gefühl der Trauer dagegen muß uns 
beschleichen, wenn wir außerhalb des Deutschen Reiches unser 
Volksthum nirgends eine solche Stellung einnehmen sehen, daß 
es frohen Blickes der Zukunft entgegenschauen könnte; überall 
finden wir das deutsche Element hart angegriffen und auf das 
äußerste bedrängt von übermächtigen feindlichen Völkerschaften, 
mögen diese nun Slaven, Romanen oder Angelsachsen sein. 
Fast übermenschlische Kräfte scheinen erforderlich, um den end-
	        
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