lichen Sieg erhoffen zu lassen. Darum aber nicht verzagt l
Wir Deutschen fürchten Gott allein, sonst nichts auf dieser Welt.
Vieles haben wir bereits erreicht, wir werden auch noch mehr
erreichen.
Göthe meinte, vor Römerpatriotismus solle uns Gott
bewahren, wie vor einer Riesengestalt. Wir würden keinen
Stuhl finden, darauf zu sitzen, kein Bett, darinnen zu liegen.
Lebte der große Dichter doch zu unserer ZeitI Sähe er doch
den Ruhm und die Größe unseres und seines Vaterlandes l
Wie gerne würde er seines Irrthums geständig sein! Wir, die
wir mit eigenen Augen den großen, siegreichen Heldenkaiser erblickt
haben, über die herrlichste Kriegerschaar der Welt die
Heerschau abhaltend, hoch zu Roß dahinsprengend an der Spitze
eines glänzenden Gefolges von Fürsten, Rittern und Feldherren,
wir dürfen wohl mit Stolz dessen eingedenk sein, daß in unseren
Adern noch immer das kampfesfrohe Blut unserer edlen Ahnen
rollt, deren Rosse die römischen Legionen in den Staub traten.
Seien wir nur einig und treu dem glorreichen Herrscherhause
der Hohen;ollern, dann sind und bleiben wir stets das erste,
das mächtigste Volk der Erde!