Full text: Untersuchungen über die Theorie des Preises

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mehr den grössten Lel)ensj>emiKs gewähren, so dass 
schon l)ei kleineren ]\Ien^en die volle Hefriedi»»un»‘ 
eintreten wird. Wenn diese Wirkung" weiter^eht, die 
reiehlieheren Konsninkoinhinationen immer iinvortheil- 
hafter werden, so kann die Lehens^ennsskurve all- 
mäli<»- die Gestalt, wie Fi^. 40, annehmen, d. h. der 
Konsum des Artikels A kann durch Verwolfeilun^ 
der Surrogate oder durch die Veitheuerun^ der ihn 
erglänzenden Artikel endlich ^anz aufhören. So wird 
z. 11. ein Sinken des Weinj)reises hei vielen Personen 
die Nachfrage nach Hier heschränken und schliesslich 
^anz aufhehen. Die gleiche Wirkung kann ein Sinken 
des Hierpreises auf die Hranntweinuachfra^e ausühen, 
während die verschiedenen Sorten dieser (Getränke 
einander auch schon hei ^erin^en Preisschwankungen 
ersetzen und verdrängen können. Aehnliche Wechsel- 
heziehun^en bestehen innerhalh aller (Huj)|)eu von 
Artikeln, die verwandte Hediirfnisse befriedigen, 
zwischen den verschiedenen Hrodstotfen oder Fleisch 
sorten, den verschiedenen Leucht- und Hrennstotfen, 
den mancherlei Anrej»uu{;smitteln, den zahllosen Fr- 
zeu^nissen der Textilindustrie u. s. w., und weiterhin 
treten auch diese (Huppen seihst, z. H. die verschie 
denen Nahrungsmittel, mit einander in Konkurrenz. 
ITm aber den Zusammenhan«»- der Preise, der sich 
schliesslich zwischen einander fernstehenden Artikeln 
bis ill’s Einzelne verfolgen liesse, zu ühersehen, ist 
auch wieder die Er^änzun^ des Genusses durch der 
Art nach ^anz verschiedene Artikel zu heachten. So 
kann durch riieuerun^ des Zuckers die Nachtra»i*e
	        
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