Full text: Untersuchungen über die Theorie des Preises

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(lie letztere auf einen Artikel bezogen ist, dessen Ver- 
l)raneli den Besitz gewisser Gebranelisartikel vorans- 
setzt. In einer Beziebnn^ derselben Art steht al)er 
jedes Brodnktionserforderniss und jedes Produkt zn 
den für die betreffende Produktion erforderlichen Werk 
zeugen, Maseliinen, Banlielikciten n, dgl. Namentlich 
bei grösseren Unternebinniigen wird die Prodnktinenge, 
von der nicht g’erne abgegangen wird, nicht sowol 
dnreli eine etwaige Gewöliniing, als vielmehr durch 
den Umfang der thatsäehlieli vorhandenen Werksan 
lagen vorgesehriehen. Es wird hier nur selten mög 
lich und vortheilhaft sein, eine erhebliche V^ergrösserung 
der Produktion ohne neue Investitionen, also nur durch 
Betriehsänderungen, wie Verlängerung der Arbeitszeit, 
Vermehrung der Taglölmer, Uehergang zu anderen 
Sortmi eines Hilfsstotfes u. dgl., zu erreichen. Solche 
Betriehsänderungen können allerdings jederzeit, wenn 
die Preisschwankung, durch welche sie veranlasst 
wurden, wieder verschwindet, ohne Verlust riiekgän- 
Jiig gemacht werden, und das hierfür in Anspruch ge- 
uommene Betriebskapital wird wieder verfügbar. An 
ders ist es, wenn die vorzunehmende Betriehsänderung 
dauernde Investitionen, wie Umbauten, Neubauten, 
Maschinenansehaff'ungen u. dgl. erfordert. Es ist näm 
lich von voridierein klar, dass, wenn die eingetretene 
Preisänderung des Artikels A nicht, wie erwartet, zn 
einer bleibenden wird, sondern die Konjunktur sieh 
wieder ändert, und man daher wieder den früheren 
Stand herstellen wollte, das aufgewendete Anlage- 
kajntal entweder gar nicht oder doch nur tlieilweise 
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