Full text: Untersuchungen über die Theorie des Preises

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liîifteste ersclieinen, wenn der Besitz dieses Vorratlies 
dem Individnnm inelir HefViedijiiin«»’ «»’ewälirt, als wenn 
es die Meiii»e .<? zur \ ennelirnn^ seines Verbraiielies 
oder zur Minderung' seiner Produktion verwenden 
wollte. 1 )er Besitz eines \ orratlies, der dein Konsuine 
entzogen ist, der meist aueli noch, wenn er nicht in 
seiner Suhstanz leiden soll, Mühe und Sorgfalt erfor 
dert, kann aber eine Erhöhung der Befriedigung" nur 
dadurch hervorrufen, dass er eine Aufbesserung der 
sehliesslichen Vermö<>ensinventur bewirkt. Eine solche 
Aufbesserung" wird jedoch das Individuum nur dann 
richtig zu schätzen wissen, wenn es sieh eine Vor 
stellung von dem Betrage machen kann, den es im 
nächsten Jahre durch den Verkauf des Vorratlies er 
lösen oder durch einen gleich grossen Minderankauf 
ersparen wird. Für die Bewerthun^" eines Sehluss- 
vorrathes .v, der im laufenden Jahre nicht mehr ver 
wendet wird, so dass der ^e^enwärti^e Breis tgih 
iiieht mehr massgebend sein kann, muss daher dem 
Individuum jener Breis bekannt sein, den es für das 
nächste Jahr erwarten zu können glaubt. Eine An- 
nahim* in dieser Hinsicht ist die unerlässliche Voraus 
setzung" jeder Sjiekulation, und nur eine solche kann 
zu dem Entsehluss führen, einen Vorrath von he- 
stimmtem Ausmasse zu halten; so ist es auch schon 
eine S])ekulation, und zwar auf höhere Preise, wenn 
jemand jahraus, jahrein ständige Vorräthe hält, um 
von Störungen im Bezüge seiner Eonsunitions- oder 
Broduktionserfordernisse iinahhän^i^ zu sein, oder um 
einer dringenden Nachfrage nach den eigenen Bro- 
Auspitz u. Lieben. Untersuch, üb. d. Theorie d. Preises. 18
	        
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