Full text: Untersuchungen über die Theorie des Preises

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losen Gruiid iiielir jede Preisstei^eiuiig- der B(»den- 
j)rodiikte auf deu Werth der Laud^iiter und lieht diesen 
weit über die Kosten der Ihharniaehnng- und ]\Ielio- 
rinnig. Dagegen fällt aneh der Preis eines Einzel 
objektes, gleiehviel ob ein äbnliebes leiebt oder sebwer 
oder gar niebt zu besebatfen ist, tief unter die Selbst 
kosten, wenn eine ungünstige Konjunktur für die mit 
telst desselben berzustellenden Produkte eintritt. Der 
Preissturz eines soleben Objektes, z. Ik einer Fabriks 
anlage, die nicht betrieben werden kann, findet seine 
Grenze nur in der Verwendbarkeit zu anderen Zwecken 
oder endlich in dem Erlös für die Altmaterialien und 
den l^augrund. 
Im Kleinverkebr ersebeinen Artikel als Einzel- 
objektc, die es im Grossverkebr keineswegs sind. Es 
sind oft nur wenige Stücke auf Lager, welche Unter- 
sebiede des Musters, der Farbe, der Foim aufweisen, 
die im Grossverkebre keinen Preisuntersebied bedin 
gen, während dpr Gesebmaek des letzten Abnehmers 
ihnen Wichtigkeit beilegt. Auch hier wird der Preis 
oft erst durch Feilseben bestimmt, und der Detaillist 
ist in der Lage, wenn nur Ein Stück alle von dem 
Käufer gewünsebten Eigensebaften vereinigt, dieses 
bis nabe an den Maximalankaufsjireis des Käufers 
binaufzusetzen. Wir berühren damit einen Fall mono- 
])olistiseber Preisbestimmung, mit der wir uns nun ein 
gehender beschäftigen werden.
	        
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