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Dureil (lie Koniliiiiatiou verschiedener Kurven zu einer
(jesaniintkurve ergibt sich nämlich nur ein Durch-
selinittsresultat, das keineswegs für jeden Einzelnen
massgebend ist, namentlich wenn der Artikel tiir die
eine Hevölkerung’sklasse noch ein Luxusartikel ist,
während er von der anderen schon für unentbehrlich
angesehen wird. Sowie sich liei der Gesammtheit
Landessitte und Nationalwolstand als massgebende
Faktoren für die Grujijieneintheilung' erwiesen hallen,
machen sich verschiedenen Individuen ^e^enüber die
soziale Stellung" und am wirksamsten die \ ermü^ens-
verhältnisse jedes Einzelnen geltend.
Vergleichen wir in Fi^. 18 die auf denselben
Artikel bezogenen Einzelnachfra^ekurven On,^ G//',
Ou'a und On^ von vier Individuen, welche darin über
einstimmen, bei der gleichen Alende ihre volle Be
friedigung* zu finden. Nehmen wir ferner an, dass
die Konsumenten 11, 111 und 1\ bereit und dureh ihre
verschiedenen Verniöj»ensverhältnisse auch in der La^e
seien. Je zweimal, dreimal und viermal so grosse Geld
beträge für denselben Genuss aufzuwenden, als der
Konsument 1. 1st nun (die Freislinie, so schneidet
dieselbe die Nachfra^ekurve G/¿' in ibrem abfallenden
Stiieke, Oug im Seheitelstüeke, Gr/' im ansteigenden
Stüeke, während die Kurve ()n, von der Freislinie
lA'ur nicht geschnitten wird. Für den reiehen Mann
1\ gehört also dieser Artikel in die dritte Gruppe;
«ein Konsum wird bei Freissehwankun^en so ziemlich
der gleiche bleiben, und sein Aufwand für diesen
Artikel wird sich im gleichen Sinne wie der Freis