Leineweber.
401
*'^cler upnehmen und sal alsdenne des ampts gerechticheit dohn
geven thor kostinge eynen schyncken, thwe stucke dröges
Risches, thwe methvvörste, ein halven ossen, vor eine marck brodt,
thunnen beers und in de bussen viiif marck an gelde.
4) Item so ein meister einen leherjungen annehmen will, dat-
sulvige sal he doen mit des ampts wetenn und willen, und wenner
^ junge angenahmen wert, sal he inth ampt geven eine marck.
5)
Wilder
Item idt sal kein meister bynnen landes tho arbeiden reysenn
sine knechte darhenne schicken by verlust des amptes.
Item oflf jemands alhier queme und anderwege meister ge-
'^^sen, wyfr und kindt hedde, de sal alhier nicht in unser ampt
^^UahiTien werdenn.
■'Uieh
7) Item idt sal kein meister dem andern thoweddern arbeit
^olck
Ulen, dat alreide geschoren is, by drie marcken.
Item idt sal ock kein meister dem andern syn gesinde und
ulspenden by drie marcken.
dç Item idt sal niemands gesellen holden, den he mehr geve
helme van dem arbeide, und sali de geselle sick damp
I^eköstigenn. De Dudschen averst mögen dat drudde deel
^tlen und denn gesellen thwe deel thokeren.
gev so ein geselle wandern kum])t, de sal in de busse
^ twelflf Schillinge.
ein idt sal ock kein meister mehr als drie stelle hebben,
hy sick, eine vor einen gesellen und eine vor den jungen,
I^’^tie drie marck.
in^i Item so wor ein geselle edder junge were, de bey eynem
Klieret edder gearbeidet hedde, de unsers amptes nicht
des amptes gerechticheit nicht gedan hedde, dem-
®ul men nene arbeit geven.
wenner ein junge uthgeleret und dencket vor einen
tho arbeidenn, de sal dem ampt geven eine thunne beers.
Will so eines meisters söne dat ampt geleret und bruken
''Ul nicht mehr alse de helffte uthgeven van des hanct-
K^fechticheit.
•le ‘tem idt sal niemands vor einen meister upgenahmen werden,
^ denne sinen wercktuch ferdich.
2ü