Full text : Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Schmiede.

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were,  der  sie  zunn  ehrenn  begerete,  soll  ehr  des  dienstjares
Unnd  der  eschung  gefreiet  sein,  desgleichenn  eines  meistens  son
unnd  tochter  sollenn  die  freiheitenn  habenn.
22)  So  wir  inn  unseren  empterenn  bönhasen  oder  storer  hettenn
oder  kriegenn  mochtenn,  sollen  wir  mith  w  issenn  unnd  zulasz  der
^oiptherenn  ihnenn  ihr  -werckzeug,  die  erbeit  unnd  alles,  was  zum
handtwercke  gehörig,  benemenn  unnd  inn  des  amptheren  haus
hringenn  unnd  ihnenn  dessenn  nach  gelegenheitt  vonn  gemelten
^oiptherenn  erlaubnus  gethann  werdenn,  doch  sollenn  umb  die  statt
^or  derselbenn  Unteudtschenn  schmiede  sechs  inn  alles  gelittenn
'Verdenn,  welchen  eingebundenn  unnd  sie  verpflicht  seinn  sollenn,
^Grerst  des  amptes  nach  erkandtnus  der  amptherenn  willenn  zu
•Aachen,  auch  folgendts  keinen  seine  jungenn  oder  gesellenn  ab-^penenn,
  auch  keinn  gestolenn  eiszen,  wie  das  nhamenn  habenn
l^ochte,  verschmieden  unnd  letzlich,  da  sich  sonstenn  ausserhalb
*hnenn  fremde  bonhaszen  zur  Stadt  machenn  unnd  hir  niedersetzenn
^oltenn,  dieselbenn  zeitlich  dem  oldermann  des  ampts  vermeldenn
oder  sollenn  darumb  vonn  dem  ampt  gestrafft  werdenn.
23)  So  ein  meister  kranck  wurde  und  nicht  vieil  volckes  oder
Sosinde  hette,  unnd  ehr  es  begerete,  sollenn  die  vier  jüngsten
^oistere  ungeweigertt  einer  umb  denn  anderenn  bei  ihm  wachenn,
^^nd  so  ehr  stürbe,  sollenn  ihnn  die  jungstenn  zum  grab  bringenn,
^od  ein  ider  meister  unnd  meisterinn  sollenn  willig  zur  beigrafft
^olghafftig  seinn  bei  penn  einn  ferding.
24)  Alle  diejenigen,  die  unser  amptbrudere  sein  und  sich  nicht
'"ollenn  richtenn  nach  laudt  unnd  inhalt  unsers  schragens,  der  uns
"Ihir  vom  erb.  rade  gegebenn  is,  sich  mith  frevell  unnd  muthwillenn
^^Wider  legenn,  zangk  unnd  Uneinigkeit  erregenn  wurde,  soll  ein
^^'Pt  mith  vorgehendem  zulasz  der  amptherenn  macht  unnd  ge-'^^Idt
  habenn  ihm  gesellenn  unnd  jungenn  zu  verbietenn,  so  lang
sich  mit  dem  gantzenn  wercke  vertrage;  im  fall  es  fur  ein  ampt
""¡Ght  vertragen»  konte  werdenn,  soll  es  fur  die  amptherenn  ge-'^^d)enn
  unnd  alela  nach  verhör  der  ^Kff^nn  v^rkht^  vrerden.
25)  E:s  soll  audi  em  ider  g..sell  von  semen  nmis^r  ememn
"(^rlichenn  unnd  redlichenn  abscheit  nhemenn,  unnd  so  ehr  darüber
wurde,  solltenn  die  meistere  macht  habenn  unter  ihrem  ampt-^'^gell
  ihm  nachzuschreibenn.
,  26)  auch  ein  seiernmeher  ^ch  m  dk.^n  lande  zu  seü^e^n
^^^Kelxmn  wurd^  soll  ehr  &.s  amptes  willenn  bevor  ^  machen
            
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