Full text : Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Schneider.

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®^nas,  salvas  et  integras  omnisque  suspicionis  nota  carentes,  continentes ­
  in  se  certarum  controversiarum  inter  sartores  Rigenses
Föderationen!,  supplicatumque  est  nobis  eorundem  sartorum  nomine,
F  easdem  literas  authoritate  nostra  regia  approbare,  ratificare  et
Confirmare  dignaremur,  tjuarum  cjuidem  literarum  tenor  de  verbo
Verbum  secjuitur  Germánico  idiomate  est(jue  talis  :  Von  Gottes
^^naden  Wir  Wilhelm,  Ertzbischoff  zu  Riga,  Marggraif  zu  Branden-^urg,
  zu  Stettin,  Pommern,  der  Casuben  und  Wenden  Hertzog,
^ttrggraff  zu  Nürnberg  und  Fürst  zu  Rügen  und  wir,  des  hoch-^ürdigen,
  grossmächtigen  Fürsten  und  Herrnn,  Herrn  Hinrichs
'^on  Galenn,  Meisters  teutsches  Ordens  zu  Lieffland  zu  diesen
Sachen  verordnete  Commissarien,  mit  Nahmen  Christoff  vom  Derley,
^ttclers  genant  Nienhoff  zu  Goldingen,  Philipp  Schall  von  Poll  zu
^^rgenburg,  Thies  von  der  Recke  zu  Dobellin,  Compture,  Jorge
^ykerg,  Hausz-Comptur  zu  Riga,  Walter  von  Plettenberg,  Comf*^rtur,
  Gilszhem  der  Rechten  Doctor,  Dionisius  Brunau,  Johann
bischer,  Vicecantzler,  Matthias  Honroder  und  Michel  Brunau,  Secre-*^rien,
  bekennen,  bezeugen  offenbar  in  Krafft  dieses  unsers  Brieffs,
in  unten  ausgedruckten  Dato  vor  uns  in  unser  Statt  Riga  er-^^hienen
  seyndt  die  Fitesten  des  Schneider-Amts  daselbst  und
J'iterthänigst  zuvernehmen  geben,  wie  etliche  Bönhasen  ihnen  zu
^^haden  und  Vorfang  allhier  in  der  Statt  gehalten  mit  angeheffter
¡l^^erthäniger  Bitt,  dieselben  vermöge  und  Inhalts  ihren  vor  e.  er-^^cen
  Rath  gegeben  Schrägen  abzuschaffen  und  einen  Rath  sie
"^^key  schützen  und  handt  zu  haben  befehlich  auffzuerlegen  ;  weilen
dann  ihr  Anbringen  erwogen  und  dasselbe  billig  befunden,  als
wir  darauff  e.  erbarn  Rath  obgedachte  Bönhasen  sämpthge
''"ken  denjenigen,  so  durch  einen  Rath  wieder  ihren  Schrägen  emf^^etzet
  worden,  abzuthun  und  dieselben  keinesweges,  wie  biszbeschehen,
  heimlichen  oder  öffentlichen  zu  dulden;  besondern
die  obgedacliten  lEltrsten  (les  ^)chnekler  Zimte  bey  ihren  alten
'  chragen  und  Gerechtigkeit  bleiben  zu  lassen  und  mit  keiner
^'''^^rung  oder  Beschtverung  zu  lieladen  beffdifich  aufferlegt.  l)o
einer  von  Bönhasen  hierüber  beschlagen  soll  er  zu  gebührund
  ernster  Straffe  gezogen  werden,  jedoch  mit  dem  e-''^'^ide
  und  Vorbehalt,  dasz  mehr  ermelte  Schneider  eme  bilhche
^'iGhnung  von  demjenigen,  so  etwas  bey  ihnen  vürfertjgen  oder
jT^'dten  lassen,  damit  sich  diszfalls  niemands  einigerley  beschwer-Übersetzung
  zu  beklagen  nehmen  und  sich  sonsten  gegen  e.
Rath  aller  Gebühr  verhalten  sollen,  im  Fall  aber  da  hier-
            
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