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Die Bedeutung des Tausches im Ñrbeits- u. Wertbildungsprozeß
bcòürfniffc ausreichenden Arbeiterschaft" ohne den
Zuzug aus dem Osten, und dann frage man sich, ob das
Maschinenkapital bei voller Koalitionsfreiheit der Ar
beiter, nicht viel mehr von diesen abhängig sein würde
als umgekehrt, wenn die Maschine heute im Westen
einen Druck auszuüben imstande ist, so ist das nicht
in ihrem Wesen bedingt, sondern es liegt an den
Landverhältnissen im Osten, weil den östlichen Ar
beitern bei den dort eigenen Grundbesitzverhältnissen
der Zugang zum Grund und Boden verschlossen ist,
deshalb die scheinbar ausbeutende Kraft der Maschinen
im Westen. Karl Marx hat das auch ganz wohl einge
sehen, denn er schreibt, „Die Expropriation der länd
lichen Produzenten, der Bauern vom Grund und Boden
bildet die Grundlage des ganzen Prozesses".
Ja, wenn das die Grundlage ist, dann versteht
man gar nicht, daß ein solcher Denker wie Marx nicht
bei dieser Grundlage bleibt.
Mit diesem seinem Bekenntnis macht er doch tat
sächlich einen dicken Strich durch seine eigene mit un
geheurem Bienenfleiß aufgebaute Theorie von der aus
beutenden Macht des Maschinenkapitals.
Bleibt noch die Lohnfondtheorie, aus der viele
die Abhängigkeit des Arbeiterstandes vom Kapital zu
erklären suchen.
Sie meinen, der Arbeiterstand sei genötigt, so
lange bis die von ihm hergestellten waren verkaufs
fertig seien, aus der Tasche des Unternehmers zu leben,
d. h. zunächst erhalte er seinen Lohn, und dann erst
gebe er dem Unternehmer seine Gegenleistung.
hier sehen wir wieder einen ganz vereinzelten,