Full text : Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen

87

sind  aber  in  der  Mitte  durch  die  jüngere  Masse  des  Dtzbrowa  -  Berges
unterbrochen.
Der  zweite  Menilit-Zug  zieht  sich  von  Swchgocin  angefangen,  unterhalb ­
  des  nördlichen  Abhanges  des  Mogilno-Berges,  ferner  über  Stowikowa,
Ubiad  u.  s.  w.  Auch  dieser  Zug  setzt  sich  auf  der  anderen  Seite  des  Dunajec-Flusses
  fort.  Man  sieht  ihn  auf  dem  Berge  zwischen  Ttzgoborze  und  Jakubkowice,
  hernach  in  einer  schönen  Entwickelung  am  Iwsosina-Fluß  in  der
Nähe  der  Ortschaft  L,ososina-dolna.
Wir  haben  auf  dieser  Karte  den  Berglehm  nicht  berücksichtigt,  obwohl
es  sich  nicht  läugnen  läßt,  daß  derselbe  stellenweise,  insbesondere  an  der
Berglehne  gegen  das  Dunajec-Thal,  eine  starke  Entwickelung  erlangt.
Die  Ausscheidung  des  Berglehms  würde  jedoch  das  geologische  Bild
anderer  wichtigerer  Bildungen  wesentlich  gestört  haben.
Hingegen  haben  wir  die  riesigen  Alluvien  des  Tunajec-Flusses  und
einiger  Nebenflüsse  auf  diesem  Blatte  ersichtlich  gemacht.
5.  Zone  7.  Colonne  XXIII  SO.
(Alt-Sandez,  Nawojowa,  Kamionka  rc.)
Südlich  von  Neu-Sandez  sehen  wir  das  Eocen  eine  mächtige  Entwickelung ­
  erlangen.  Dasselbe  ist  hier  in  verschiedenen  Faciesausbildungen
vertreten,  obwohl  im  Großen  und  Ganzen  der  plattige  Sandstein  vorherrschend ­
  ist.  Aus  diesem  Grunde  ist  dieses  ganze  Blatt  durch  eine  große
Einförmigkeit  ausgezeichnet,  wozu  sich  noch  der  Umstand  gesellt,  daß  wir
hier  auch  große  alluviale  Schottermassen  vor  uns  haben,  indem  da  mehrere
bedeutende  Ströme,  wie  Dunajec,  Poprad,  Kamienica  rc.  zusammentreffen.
Alle  diese  Flüsse  führen  bedeutende  Schottermassen,  die  von  ihnen  in  den
Thälern  abgelagert  werden,  so  daß  ca.  */ 8  der  Karte  nur  Alluvionen  zeigt.
Nur  in  einem  Punkte,  nämlich  NW.  des  Blattes  bei  Niskowa,  sehen
wir  auch  die  Ropianka-Schichten  und  die  rothen  Thone,  die  den  Anfang
jenes  Zuges  bilden,  die  wir  weiter  NW.  am  Pruska-Bach  und  Eietrzewina-Berg
  beobachten  können.  Das  alluviale  Dunajec-Thal  schneidet  diesen  Zug
vollständig  ab,  denn  wir  sehen  auf  der  anderen  Seite  des  Flusses  in  der
correspondirenden  Richtung,  nämlich  in  der  Gegend  des  Kamienica-Flusses
keine  Spur  von  den  älteren  Schichten.  Tie  mögliche  Ursache  dieser  Erscheinung ­
  haben  wir  bereits  im  ersten  Theil  erörtert.
Zwischen  Neu-Sandez  und  Ptaszkowa  zeigt  sich  ein  mächtiger  Zug
von  großplattigen  eocenen  Sandsteinen,  dessen  Fortsetzung  bei  Ubiad,
Kurowska-góra  u.  s.  w.  wir  bereits  kennen.
Südlich  davon  sieht  man  einen  Vorsprung  zwischen  dem  Kamionkaund
  Kamieuica-Fluß,  in  dem  massiger  Sandstein  zu  Tage  tritt.  Derselbe
zieht  sich  auf  der  rechten  Seite  des  Kamienica-Flusses  über  Nawojowa,
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.