Full text: Preußisches Landbuch

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Gräflich MielzynSkisches Legat, 
zur Unterstützung alter hülfsbedürftiger Personen der Kirchspiele Ka- 
miniec, Groß-Lecka, Wilichowo und Prochy im Kreise Buk. Kapital 
700 Thlr. Die Verthejlung der Zinsen erfolgt durch die katholischen 
Geistlichen. 
Graf Nikolaus Mielzynskische Armen-Ştiftnng. 
Der Fonds besteht in 175 Thlr., welche auf einem Grundstücke zu 
Ujaczd (Bnk) hypothekarisch eingetragen sind und deren Zinsen an Arme 
vertheilt werden. 
Mieths-Unterstiitznngs Gesellschaft (Oche] JesohaHm) zu Berlin. 
Ein altes Institut der jüdischen Gemeinde, das seine Einnahmen aus 
milden Beiträgen, Geschenken, Legaten rc. bezieht. 1852 bestand der 
Fonds in 1600 Thlr. und wurde derselbe durch ein Legat von Ş. 
Hirsch um 1350 Thlr. vermehrt. 
Milde Stiftung für Personen aller Glaubens-Bekenntnifle zu Breslau. 
Die Errichtung derselben wurde von Jonas Frankel (s. d.) ange 
ordnet. Die Anstalt ist mit einem Kapital von 25,000 Thlr. dotirt, 
1847 mit beschränkten Korporations-Rechten versehen, und steht unter 
Aufsicht des Staats. 
Militair Bade-Institut zu Teplitz. 
Eine Stiftung König Friedrich Wilhelms III. Seit 1864 läßt das 
Kriegs-Ministerium auch diejenigen bereits entlassenen Mannschaften, 
welche während ihrer aktiven Dienstzeit sich ein Leiden zugezogen haben, 
das nach militair-ärztlichem Ausspruch durch dep Gebrauch der Tep- 
litzer Bäder beseitigt werden kann, je nach den Raumverhältuissen des 
Instituts, kostenfrei in daffelbe aufnehmen; solche Mannschaften sollen 
für Rechnung des heimathlichen Landwehr-Bataillons mit chargcmäßigcr 
Löhnung re. in derselben Weise versehen werden, als wenn sie noch in 
Reih und Glied ständen. 
Militair-Knaben-Erziehungs-Jnstitut zu Annaburg (Torgau). 
Eine Staats-Anstalt, in welcher Soldatcn-Knaben militärisch erzogen, 
einzelne zu Hautboisten ausgebildet werden. 1861 enthielt das Institut 
« 387 Zöglinge. Die Gesuche um Aufnahme sind an die Direktion der 
Anstalt zu richten. 
Militair-Kurhans zu Laudeck. 
Eine noch im Entstehen begriffene, in Veranlassung des dänischen Krie 
ges von einem Eomite aus milden Beiträgen hergerichtete Anstalt, die 
von der Frau Protektorin, der Prinzessin Karl von Preußen, den 
Namen „Prinzeß-Maria-Stiftung" führt. Der Grundstein ist am 
3. August 1865 gelegt. Die Kommune Landeck gewährte den in der 
Nähe der Bäder gelegenen Bauplatz tut Werthe von 2800 Thlr. und 
die Kommnnal-Behörden bewilligten nicht blos den erkrankten Soldaten 
bis zum Feldwebel aufwärts, sondern auch den Subaltern-Offizieren 
die unentgeltliche Benutzung der Bäder und sonstigen Kurmittel für ,
	        
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