Full text : Preußisches Landbuch

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ber  Freistellen  auch  nach  der  Zulassung  zur  ersten  Kommunion  und  erhalten ­
  m  der  Präparanden-Klasse  die  für  das  Seminar  nöthige  Vorbildung. ­
  Sie  treten,  sofern  sie  nicht  mit  Zustimmung  ihrer  Vormünder
emen  andern  Beruf  ergreifen  wollen,  als  Fundatisten  in  das  Seminar
cm,  wenn  sie  die  Aufnahme-Prüfung  gut  bestehen,  gegen  ihre  Führung
em  Tadel  vorliegt,  und  die  übrigen  Bedingungen  der  Aufnahme  erfüllt ­
  werden.

Graf  v.  Schlabrendorffsche  Seminar,  und  Waisenhaus.  Stiftung  zu
Eine  selbstständige  Stiftung,  mit  dem  Köuigl.  ev.  Schullehrer-Seminar
zu  Steinau  eng  und  organisch  verbunden  und  unter  die  Leitung  des
Seminar-Direktors  gestellt.  Die  Stiftung  besitzt  kein  besonderes'Verlogen ­
  ,  sondern  ist  ein  Theil  der  großen  Schnl-Stiftung  des  Grafen
w  ^-chlabrendorff.  Sie  wird  durch  Zuschüsse  aus'  dem  Haupt-^tiftungs-Fonds
  im  Betrage  von  4800  Thlr.  jährlich  erhalten.  Das
Waisenhaus  nimmt  28  Waisen  auf:  es  müssen  nach  testamentarischer
-Bestimmung  gesittete,  körperlich  und  geistig  bildungsfähige  und  beourftlge
  Kinder  verdienstvoller  Eltern  sein,  welche  eine  Ausbildung
zu  Lehrern  resp.  zu  gebildeten  Handwerkern  und  Landleuten  (Wirtblchaftsbeamten
  rc.)  erhalten  sollen.

Graf  v.  Schlabrendorffsche  Stiftung  zu  Schlaufe.
Der  Standcsherr  Graf  Stanislaus  v.  Schlabrend  or  ff  (f  1859)
letztwittig  4000  Thlr.,  deren  Zinsen  zur  Bekleidung  armer
chulktnder  aus  den  Dörfern  Schlaufe  und  Olbersdorf  und  aus  den
i  >r  LtandeSherrschaft  Mttnsterbcrg-Frankcnstcin  gehörigen  Ortschaften
verwendet  werden  sollen.  Die  Bekleidung  soll  aus  'den  Zinsen  des
Lüftungs-Kapitals  jährlich  zu  Weihnachten  je  nach  Bedürftigkeit  der
Fluder  und  ohne  konfessionellen  Unterschied  von  den  Erben  'bewirkt
wenn  deren  aber  keine  mehr  vorhanden,  durch  die  Regierung  zu  Breslau
-veftlmmung  getroffen  werden,  wie  dem  Zwecke  der  Stiftung  m  ge-9C11,
  und  welcher  Person  oder  welchen  Personen  die  Verwendung  der
B  ffen  und  die  Auswahl  der  Kinder  zu  übertragen  ist.

g..  Ģräfin  v.  Schlabrendorffsches  Legat  zu  Gröben.
à  '  Ģräfin  v  Schlabrendorff  geb.  v.  Ryssel  (+  1858)
stü^.?^  der  Klrchenkaffe  zu  Gröben  (Teltow)  2000  Thlr.  zur  Unterllutzung
  der  dortigen  Armen.

Schleiermachersche  StifMng,
den  den  Freunden  des^ş  Schleier  mâcher  begründet

Mit

den  w.Z  :  T  le  term  a  cher  l
Ņ  ,  âftcn  einer  moralischen  Person  begabt,  hat  sie  den  Zweck,  junge
Be,si>  ^ ,c  n . ac ^  ä^öftblidjer  philologischer  Vorbildung  unter  den  in
ein  e»,  »  ,  êoļogie  ^tudirenden  sich  vortheilhaft  auszeichnen  und  dabei
ui  vini  •!  r? e4(  îànt  darthun,  so  daß  sie  eine  gegründete  Hoffnung
¡e  ^"glichen  wissenschaftlichen  oder  kirchlichen  Leistungen  geben,  in
Ant?  s-^î"d'"î,  welche  ans  keinen  einzelnen  Theil  und  keine  einseitige
Ussaffung  der  Theologie  beschränkt  werden  sollen,  aufs  Beste  zu  fördern.
            
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