Full text : Preußisches Landbuch

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sundheilszustand  ober  bie  Verschönerung  ber  Stabt  unb  Umgegend  bienlich
  smb,  herzustellen.  Zu  biesem  Behufe  ist  bie  Gesellschaft  berechtigt,
Grund-Eigenthum  aller  Art  zu  erwerben  unb  zu  veräußern,  sowie  Bau-,
Kauf-,  Pacht-,  Mieths-  unb  Lieferungs-Verträge  abzuschließen.  Fernerist
  sie  berechtigt,  Darlehen  aufzunehmen,  unb  zu  bem  Zweck  auf  ihren
Grunbbesitz  Hypothek  zu  bewilligen.  Grunbstücke,  welche  ben  Mitgliebern
  bes  Anfsichts-Rathes  unb  Vorstanbes  ber  Gesellschaft  ober
deren  Firmen  ganz  ober  teilweise  gehören,  básen  für  bie  Gesellfd)oft
  nid)t  tiorbe»  merben.  2  mUioncn  Z^ier.
Vorsitzende  G.  Bleichrober,  A.  Hansemann  rc.

Berliner  Jubel-Stipendium  bei  der  Universität  Breslau.
Im  Jahre  1861  bei  Gelegenheit  ber  50jährigen  Jubelfeier  ber  Universität ­
  Breslau  von  ehemaligen  Breslauer  Kommilitonen  zu  Berlin
mit  1010  Thlr.  gestiftet.  Die  Zinsen  erhält  ein  auf  ber  Universität
Breslau  Stubirenber  am  3.  August  jeden  Jahres  auf  1  Jahr  verliehen ­
  und  es  kommt  babei  lediglich  auf  die  Würdigkeit,  nicht  auf  religiöses ­
  Bekenntniß  und  Fakultät  an.  Die  Verleihung  steht  bem  aka-.
demischen  Senate  zu.

Berliner  Parochial-Schullehrer-Wittwenkasse.
Jnl  Jahre  1763  errichtet,  1794  reorganisirt  und  unter  bem  5.  Januar
1797^  bestätigt,  gehören  ihr  reglementsmäßig  ein  Theil  ber  Lehrer  an
den  Hecker  scheu  Stiftungen  (ber  Realschule,  Elisabeth-  und  Vorschule)
an.  Die  Mitglieder  zahlen  3  Thlr.  Antritt-geld  und  jährlich  6  Thlr.
Beiträge.  Eine  weitere  Einnahme  ist  der  Anstalt  durch  das  Köhlersche
Vermächtniß  (jährlich  450  Thlr.)  zugelassen.  Im  Jahre  1862  gingen
an  Beiträgen  342  Thlr.  ein;  21  Pensionen  à  36  Thlr.  wurden  gezahlt, ­
  von  diesen  aber  5  aus  den  Mitteln  ber  Hansieinschen  Stiftung ­
  (s.  b.  A.)  auf  60  Thlr.  erhöht.
Berliner  Spezial-Jubelfest-Stiftung,
s.  Nationalbank.

Berliner  Wasserwerk-Kompagnie  (Berlin  Waterwork-Company).
Eine  Aktien-GeseÜschaft;  in  London  begründet,  hat  sie  eine  Zweigniedernhn
  ^  Berlin.  Die  Bestätigung  deö  mit  ber  Preußischen  Regierung
«--tt-g-S  ist  durch  Erlaß  «°m  <1  Ollader  1858
Ul-  18.J.),  Ş.  237.)  erfolgt.  Zweck  ber  Gesellschaft  ist  Versorgt ­
  Berlin  und  Umgegend  mit  fließendem  Wasser.  Das
beträgt  zur  Zeit  470,000  Pfund  Sterling,  in  47,000

Aktien

ein  10  Pfund  Sterling.  Die  Gesellschaft  wird  durch
lin  f  -şi  en  -ntgliedern  bestehendes  Direktorium  vertreten;  in  Berw.T"
  sl  Ö  Unlieber  Vikt.  v.  Magnus  und  Friebr.  Gelpcke.
Abschluß  für  das  erste  Semester  1864  ergab  einen
" 0n  w.4Ui)  Psund  Sterlina;  3<>33  Häuser  waren
öcm  Rohren-^ystem  ber  Gesellschaft  in  Verbindung.
            
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