Full text: Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

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(len sie in der ganzen Originalität seiner vollen Tliorlieit gar 
nicht kannten, aus zweiter Hand und in abgeschWächter Form 
eine Zeit lang annehmbar zu finden. 
Nach der Mitte der vierziger Jahre begegneten und ver- 
einio-ten sich auf Amerikanischem Boden der Fourierismus und 
der Swedenborgschc Geisterspuk. Der Spiritismus im allge- 
moineren Sinne des Worts brauchte sich kaum noch erst ein 
zufinden, da die eignen Fouriorschen Imaginationen das Ge- 
spensterreich schon so ziemlich in ihren Kreis un in le 
societäre Harmonie gezogen hatten. Jedoch ist Nordamerika 
seither der günstigste Boden für die VerschwisWrung socia er 
und spiritistischer Wahngebilde gewesen. Die Schicksale dci 
einzelnen Fourieristischen Gemeinschaften lassen sich ebenso 
wie diejenigen der Oweniten, für welche der eine Sohn Owens 
noch nachträglich thätig war, dahin zusammenfassen, dass alle 
diese Gebilde, die etwa ein halbes Hundert nachweisbarer Ge- 
mcinschaften gezählt haben mögen, sehr rasch entweder durch 
völlio’e Auflösung oder durch Verwandlung in vorherrschend 
religiöse Oonvicte geendet haben. Diese letztere Metamorplnise 
entspricht ganz den bisherigen religiösen Beschränktheiten des 
Amerikanischen Geistes, und es lässt sich übrigens auch im 
Allgemeinen die Bemerkung machen, dass die socia con use 
Gesellschaftsexistenzcn nur mit Hülfe der zum Iheil guten, in 
der Hauptsache aber nur verschleiernden Elemente religiöser 
Scctengesinnung und religiöser Sectcndogmcin ein weni„ ^ 
deihen. Durch die Verschwommenheiten der betretfen en c 
werden die festen, männlichen und klaren ^Gchtsbegrifk fui 
Gruppen entbehrlich, in denen eine religiös nioia isc e - _ 
rität das juristische Unterscheidungsvermögen entbehilich u . 
und den Gang der Dinge durch ein sentimentales Regime 
Mit der letzteren Uebcrlegung sind wir wieder zum Al »- 
gaiigspiiiikt des alterón Socialisinus gelangt, oder wenigstens 
an dessen sehwaclisto Seite erinnert worden St. Simon se bst 
war ia mit allen seinen gedanklichen BemOhiiiigen soliliesslich 
dem Aergsteu verfallen, was dem menschlichen T'erfände be- 
gegiicn kann, weil er von vornherein unter t ci eiisc la 
irroloitender religiöser Afi'ecte gestanden hatte. Das Beste, 
was ihm gelungen war, hatte er nicht vermöge, son ein ro z 
der bei ihm vorherrschenden Gemüthsbeschaffenheit erreicht.
	        
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