fullscreen: Die Volkswirthschaftslehre

Erstes Kapitel. 
Uroduclionsmiltel. 
Uatur. 
§48. 
Die Natur wird für die Production hilfreich durch das 
wirthschaftlich Brauchbare, toas sie iu ihren Gaben ecu 
Menschen zur Benutzung darbietet. 
Dasselbe besteht in Stoffen, Kräften und Verhältnissen. Die 
stofflichen Naturgaben sind theils wenigstens nach erfolgter Los 
lösung beweglich, theils mit bestimmten Oertlichkeiten unbeweglich 
verbunden, und somit entweder überall, wohin sie gebracht werden, 
oder lediglich dort benutzbar, wo sie gerade vorkommen. Die 
Naturkräfte hingegen treten von selbst oder durch menschliche 
Einwirkung hervor, wonach entweder nur etwa ihre Benutzung 
oder auch schon ihr Hervortretenmachen Aufwand zu verursachen 
vermag, und können, je nach der Art ihrer Wirkung, zuin Ersatz 
von Menschenkraft oder zur Erzielung voir für letztere unerreich 
baren Wirkungen benutzt werden. Productionsförderliche Natur- 
verhältnisse endlich pflegen mit Theilen der Erdoberfläche in un 
trennbarer Verbindung zu stehen. 
Diese so verschiedenartigen Gaben sind, was in wirth- 
schaftlicher Hinsicht am meisten in Betracht kommt, entweder 
unfähig oder fähig, Tauschwerth zu erlangen. 
Unfähig hierzu bleiben diejenigen, welche allgemein zu 
gänglich, nicht ausschließlich aueiguungsbar und deshalb auch 
an sich nicht vertauschbar sind. Dieselben sind auf die Dauer 
unerschöpflich und können, insofern sie ohne menschliches 
Zllthun regelmäßig fortbestehen und sich fortdauernd wieder- 
ersetzeu, oder doch Vermittelst jenes immer wieder verfügbar 
machen lassen, in unbeschränkter Ausdehnung benutzt werden. 
Derartige Gaben ergeben sich in nrfreien Gütern und eben - 
so auch in solchen Natnrkrciften, welche, wie z. B. die Hebelkraftz 
Dampfkraft, Elektricität jc., mit Hilfe gewisser beweglicher und 
vermehrbarer Körper unbeschränkt benutzbar sind, weil sie mit
	        
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