fullscreen: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

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hätte sich von so unsubstantiierter Anklage umsomehr fern 
halten müssen, als er an einer andern Stelle, vielleicht im 
Gegensatz zu der Auffassung vieler seiner Landsleute, es 
ausspricht: „Ferner ungünstig wirkt ein Umstand, der in 
Europa weit mehr anerkannt wird als bei uns zu Hause. 
Wir nehmen keine führende Position in der wissenschaft 
lichen Forschung, welche kommerzieller Betätigung voraus 
geht, ein. In den letzten Jahren sind viele bemerkenswerte 
Entdeckungen auf dem Gebiete der Chemie, Elektrizität 
und anderen wissenschaftlichen Gebieten, welche in direkter 
Beziehung zur Industrie stehen, durch Ausländer gemacht 
worden. Die Röntgenstrahlen und die drahtlose Telegraphie 
sind Beispiele, welche jedem einfallen.“ 
Wahrlich, wenn sich die Amerikaner unsere Wissen 
schaft und unsere Wissenschaftler holen — und dies erfüllt uns 
mit stolzer Genugtuung, nicht mit Argwohn und Verdacht —, 
warum sollten wir nicht bei uns bisweilen Maschinen zur 
An- und Verwendung bringen, die sich drüben bewährt 
haben, Maschinen, deren Patente wir für unser gutes 
Geld erwerben, oder für deren Benutzung wir Lizenzen 
bezahlen? 
Die Aufsätze des Herrn Vanderlip, der sich vor kurzem 
neuerdings in Europa aufgehalten hat, um, wie verlautete, 
seine daselbst früher gewonnenen Eindrücke zu revidieren, 
haben bei ihrem ersten Erscheinen kein besonderes Auf 
sehen in den Vereinigten Staaten hervorgerufen. Wenn 
daher eine führende deutsche Zeitung zu denjenigen Fak 
toren, die zu einer Überspannung der amerikanischen 
Kapitalskraft geführt haben, auch die Vanderlipsche Schrift 
rechnet, „die in den Vereinigten Staaten die Über 
hebung geweckt hatte, sie wären berufen, Europa mit ihrer 
Industrie und ihrem Kapital zu beherrschen“, so wird damit 
den Plaudereien eine Beachtung zuerkannt, die sie weder
	        
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