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gebessert wurde und die sächsische Industrie als solche nichts
gewann. Den Beweis dafür liefert der Umstand, daß die
v-ahl der sächsischen Mäschinen eher zurückging und daß die
dortigen Arbeitnehmer im Ganzen übler daran sind als die
hiesigen. Wenn es sich jeweilen so siigt, daß Irrthümer darum
bcgangen werden, damit man zur leichteren Erkenntniß des
.tüchtigen gelangt, so wird man unschwer herausfinden, worin
siir dic Zukunft eine einsichtige und weitsichtige Perbands
politik für, die sächsische Industrie zu deren Nutzen und zu
dem der Gesammtindustrie bestehen sollte.
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. sächsische Konkurrenz beschäftigte den Verband zu
nnec erholten Malen noch nach einer andern Richtung. Wie à Sachsen,
hhvn erwähnt, gingen im Veredlnngsverkehr durchschnittlich
>olä)c Al aster nach Sachsen, welche der schweizerische und
Vorarlbergische Arbeitnehmer nicht machen konnte oder' bei
normalem Geschäftsgänge nicht machen wollte. In der stillen
Zeit, wenn Arbeitsmangel herrschte, würde der letztere diese
Muster freilich gerne selber gemacht haben. Wenn trotzdem
die Waarenausgabe nach Sachserl dann ihren ungestörten
Fortgang nahm, so erregte dies Untvillen bei den herrvärtigen
Arbeitnehmern. Der hiesige Arbeitsmangel hätte zwar keinen
wesentlichen Abbruch erfahren, selbst wenn die Abgaben nach
-L-achsen in solchen Zeiten ihm zugewendet worderr wären,
denn es hätte auf die Einzelnen zu wenig getroffen. Es
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im gleichen Augenblicke, in welchem eigene Landeskinder
umsonst Arbeit suchten, solche ins Ausland wanderte. So
lanchte dann mit jeder Saison morte diese Angelegenheit auf.
^chvn 1886 Gegenstand der Besprechung, wurde sie eigent-
(lck) akrit zu Anfang des Jahres 1889. Die nicht unbegründete
Ansicht wurde laut, — es war auch in einer Zeit des
Arbeitsmangels — daß einzelne Arbeitgeber in tendenziöser
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