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Wirtschaft zu verwenden; 4000 kg geschälter Reis liefern 3680 kg
geweißten Reis und 320 kg Kleie. Es enthalten:
5 Stickstoff Phosphorsäure Kali
kg kg kg
4000 kg geschälter Reis 54,0 18,4 8,0
320 kg Reisklei@.. =. 6,7 12,1 4,5
3680 kg geweißter Reis 41,3 6:3 3,5
Die Kleie enthält demnach 12%, also !/, des im geschälten,
aber nicht geweißten Reis enthaltenen Stickstoffes, 65,7%, also
fast ?/, der in ihm enthaltenen Phosphorsäure und 56,2% oder
über die Hälfte des in ihm enthaltenen Kalis. — Jack (73, S. 66)
rät übrigens davon ab, das auf dem Felde stehenbleibende Reis-
stroh abzubrennen, außer auf pilz- oder insektenverseuchten
Feldern; es sollte untergepflügt werden.
In Italien wurden früher die im Reis enthaltenen Stoffe dem
Boden durch den Stallmist wieder zugeführt. Seit längerer Zeit
verwendet man auch Kunstdünger. Bei den geringen Mengen
von Sinkstoffen in dem in Oberitalien zur Reisbewässerung be-
nutzten Wasser spielen diese für die Düngung so gut wie keine
Rolle. Das ist anders in den Südstaaten der Union: wenigstens
soweit hier die Reisfelder im Überschwemmungsgebiet der großen
Flüsse liegen, führt ihnen das Flußwasser eine Menge von Dung-
stoffen zu. Daneben wird organischer Dünger (Mist, Baumwoll-
saatmehl) gegeben. In Kalifornien macht sich künstlicher Dünger
vorläufig nicht bezahlt. In Ägypten, wo der Hektarertrag bei-
nahe so hoch sein soll (?) wie in Japan, wird die Düngung durch
die Sinkstoffe des Nil im allgemeinen als genügend erachtet.
4. Fruchtfolge und Zwischenkulturen.
Auf den trockenen Reisfeldern des asiatischen Anbau-
gebietes wird im allgemeinen weder gedüngt noch Fruchtwechsel
angewendet. Ist das Land mit 2—4 Reisernten ausgesogen, so
wird es kürzere oder längere Zeit in Ruhe gelassen, während
der sich wieder wilde Vegetation auf ihm ansiedelt. Eine ganz
ähnliche Methode befolgen unter ganz anderen Verhältnissen die
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