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5. Kapitel
objekte. Denn in dieser von uns gebotenen Güte
und Form kann das Land selbst sie nicht hervor
bringen.
Der Tausch dieser Dinge — Kaffee gegen Fertig
fabrikate — macht nun beide Länder mit einem Schlage
reicher, denn nun kommen die Dinge erst dahin, wo
man sie braucht, der Merterzeugungsprozeß findet sei
nen Abschluß.
Daraus geht nun ohne weiteres hervor, daß die
Einfuhrwerte eines Landes stets höher sein müssen, als
die Ausfuhrwerte, sofern sich überhaupt ein sicherer Aus
druck dafür finden läßt, und dennoch haben gerade auf
diesem Gebiete die merkwürdigsten Anschauungen ge
herrscht und herrschen zum Teil heute noch.
Klan übersieht, daß es sich auch im internationalen
Verkehr immer nur um Tausch handelt, und um nichts
anderes als Tausch, und daß, wenn ein Land, wie
Deutschland, im Jahre 1904 für zirka 6 Milliarden
ein- und für 5 Milliarden ausführte, das einfach
die Tatsache bedeutet, daß Deutschland für Maren,
die ihm 5 Milliarden wert waren, andere einge
tauscht hatte, die es mit 6 Milliarden bewertete. Das
Land rechnet also den durch seinen Warenaustausch ge
machten Nutzen ziffermäßig auf 1 Milliarde.
Der Nachweis, daß diese handelsstatistischen Er
hebungen in den verschiedenen Ländern nicht gleich
mäßig stattfinden, und daß dabei viele freiwilligen
und unfreiwilligen Fehler mit unterlaufen, ändert an
dem Gesamtresultat nichts. Man mag mit ungeheurem
Fleiß aus dem unendlichen Zahlenmaterial nachweisen,
daß hin und wieder Posten in den Ein- und Ausfuhr-
Ziffern enthalten sind, die nicht hineingehören, ihr