Full text : Preußisches Landbuch

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ÿngen  und  Unterhaltungen  zu  vereinigen,  Einzelne  'durch  Rath  und
Lhat  zu  unterstützen  und  jede  Tugend  der  Geselligkeit  bei  ihnen  zu
wecken  Außerdem  faßt  der  Verein  als  besondern  Zielpunkt  ins  Auge  -
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tóh, f  T'?'  t""'-  "1  v'  J,"'  «'Einschluß  der  Kinder,  üb«450
8  eb(  gtüort  jcumjie  auch  bic  Bnaustallnng  ļheàtischer  Bşllungen,
  da  die  osientltchen  Theater  Taubstummen  eine  derartige  Uuterbaleung
  nur  unvollkommen  gewähren.
Teichertsche  Stiftung.  -  -
®‘e  öcrio.  Rentiere  Tei  chert,  Dorothee  Charlotte  geb.  Story  zu
Berlin  (+  I860)  setzte  letztwillig  200  und  2000  Thlr.  den  dortigen
^rmeu  zu  Händen  der  Armen-Dircktion  aus;  die  Legate  sollen  die  Benennung
  „Christian  Teichertsche^  resp.  „Charlotte  Teichertsche"
^îiftung  führen  und  nach  Maßgabe  der  von  der  Erblasserin  getroffenen
Bestimmungen  verwaltet  werden.
Temniler-Schellesche  Armen-Stiftung.
-  °n  dem  Stadtältesten  Temmler  und  deffen  Ehefrau  geb.  Schelle
sei,  V-°  r l1 ^  oli lt  ^00  Thlr.  1858  letztwillig  begründet.  Aus  den  Ziu-'
  dieser  800  Thlr.  erhalten  jährlich  17  hilfsbedürftige  männliche  Per-"en
  vom  Bürgerstandc  der  Stadt  1  Thlr.  und  17  weibliche  Persovi ­
  v 0It .  hacher  Kategorie  eine  gleiche  Wohlthat.  Die  Angehörigen
drei  ut  der  Urkunde  bezeichneten  Familien  sind  dabei  vorzugsweise
»  berücksichtigen.  Drei  Beamte  der  städtischen  Armcnverwaltunq  et*
v st uen  aus  der  Stiftung  eine  kleine  Remuneration.
ten  Ncizensche  Stiftung,
gegründet  durch  Johannes  ten  Neigen,  Propst  des  Kàgiat-Stifts
şi  Zythphen  und  Kanonikus  des  Stifts  zu  St.  Viktor  in  Lauten,  Sohn
es  Schultheiß  ten  Neigen  in  Viersen.  Er  stiftete  1555  für  zwei
20  Goldgulden  und  10  Thlr.  jährliche  Rente,  welche  wei
SnK  Studium  befähigte  Knaben  seiner  Blutsverwandtschaft  oder  zwei
wol,Bierseu  5  Jahr  und  bei  besonders  guten  Fortschritten  auch
d?„  xu  r  ^  9 en ‘ c § en  sollen.  Der  Pfarrer  von  Viersen  und  die  beialtesten
  Schössen  wurden  mit  der  Kollation  betraut.
Der  N  'ļ  r  Tenninghoff  sche  Stiftung.  ttîsÄ  -
à,;  ^ìrgee  Hans  Tcnninghof  zu  Königsberg  vermachte  (1638)
Grundstücke  im  Kneiphofe  zu  einer  milden  Stiftung,  von  deren
rage  die  Hälfte  ehrlichen  Haus-Armen  zu  gute  kommen,  die  andere
valste  einem  Studirenden  verliehen  werden  sollte.  Die  Revenüen  der
9(VwL n 9  >  welche  unter  Verwaltung  des  Magistrats  steht,  betragen  etwa
Ģ  Thlr.  jährlich.
9ünbhid).

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