Full text : Fabrikorganisation, Fabrikbuchführung und Selbstkostenberechnung der Firma Ludw. Loewe & Co. Actiengesellschaft, Berlin

Die  Kontierung.

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37.  |
38.  i  (offen)
39.  |
40.  Gesamthandlungsunkosten-Konto.
Zu  1.  Ludw.  Loewe  &  Co.,  Zentral-Konto.  Hierunter  ist  die  Zentralkasse ­
  in  der  Dorotheenstraße  gemeint.  Dieses  Konto  wir  ur
lt.  Buchungsaufgaben  (Form.  1  und  3)  geleisteten  Zahlungen  er  ann  unc
für  vereinnahmte  Rimessen  der  Fabrikkundschaft  belastet.
Zu  2.  Betriebs-Konto  wird  belastet  für  alle  Beträge,  die  durch  di
Fabrikation  veranlaßt  werden.  Die  Betriebsbuchführung  verar  ei  e
diese  Belastungen  in  der  später  angegebenen  Weise.  Erkannt  wir  as
Betriebs-Konto  für  die  Selbstkosten  der  verkauften  Fabrikate  und  er  au
Inventar-Konto  zu  buchendem  Neuanschaffungen.
Zu  5.  Lohn-Konto.  Die  wöchentlich  gezahlten  Löhne  werden  zuerst
auf  dieses  Konto  gebucht  und  dann  zuzüglich  der  von  den  Löhnen  in
Abzug  gebrachten  Versicherungsbeiträge  und  anderer  gesetzlich  zulässigen
Abzüge,  welche  die  Arbeiter  zu  tragen  haben,  mittels  einer  Memorialbuchung ­
  monatlich  auf  das  Betriebs-Konto  übertragen.  Die  von  der
Firma  zu  zahlenden  Versicherungsbeiträge  werden  direkt  auf  das  Betriebs-Konto ­
  gebucht.  Das  Lohn-Konto  behält  stets  monatlich  einen
Kredit-Saldo  gleich  der  Summe  aller  Pfennigbeträge  der  ver  lenten
Einzellöhne,  weil  überschießende  Pfennigbeträge  nach  der  Arbeitsordnung
nicht  zur  Auszahlung  kommen.  Dem  Betriebs-Konto  müssen  na  ur  ic
die  Gesamtsummen  der  Bruttoverdienste  der  Arbeiter  belastet  wer  en
(Hierüber  später  ausführlicher.)
Zu  6.  Salär-Konto.  Sämtliche  Saläre  werden  ebenfalls  zuerst  au
dieses  Übergangs-Konto  gebucht  und  durch  eine  Memorial  uc  ung
Lasten  der  in  Betracht  kommenden  Unkosten-Konten  ausgebuch  .
Zu  7.  Invalidität-  und  Altersversicherungs-Konto.  Dieses  Konto  is
zur  Kontrolle  der  verwendeten  Invaliditäts-  und  Altersversicherungsmarken
angelegt.  Das  Bureau  für  Arbeiterangelegenheiten  kauft  diese  ar  en
Mengen  für  den  ungefähren  Monatsbedarf;  die  Beträge  ersc  einen
Kassabuch  und  werden  obigem  Konto  belastet.  Sind  die  ona  s  e* a 8 e
der  von  den  Arbeitern  zu  zahlenden  resp.  denselben  vom  o  n  m  : r  U
gebrachten  Beiträge  lt.  Lohnlisten  festgestellt,  so  wird  durc  i  eine  uc  l  g
im  Memorial  das  Lohn-Konto  belastet  und  das  Invaliditäts  un
versicherungs-Konto  erkannt.  Gleichzeitig  bucht  man  ie  g  eic  ie
als  Beitrag  der  Firma  auf  Betriebs-Konto,  und  die  Betnebsbuchfuhrung
bringt  die  auf  jede  Abteilung  entfallende  Summe  auf  das  n  ms  en
„A.  a.“  jeder  Abteilung.  Für  die  Berechnung  der  Beiträge,  welche  auf
die  versicherungspflichtigen  Beamten  entfallen,  besteht  ein  leso
Hilfsbuch,  auf  Grund  dessen  dieselben  Buchungen  wie  vorhin  vorgenommen
werden.  Da  der  monatliche  Saldo  des  Invaliditäts-  und  Altersversic  erungs-Kontos
  also  gleich  dem  Bestand  an  vorrätigen  Marken  sein  mu
so  hat  man  die  Unterlage  für  eine  Kontrolle  der  Markenkasse.
            
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