Object: Wirtschaft als Leben

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f Die Herrschaft des Wortes“, 
oder weiteren Anschluß an die Alltäglichkeit erörtert werden mußte, 
ehe die Worte, denen sich zuerst nur nebenher, nur im Dienste dieser 
Erörterungen, die Aufmerksamkeit zu wendete, ehe diese Worte selber 
zum Anlasse selbständiger Erörterungen genommen wurden. So ist es 
auch bezeichnend, viel zu bezeichnend, um es unerwähnt zu lassen, 
daß selbst noch der alte Lotz bei seiner vorbildlichen „Revision der 
Grundbegriffe“ von einer Erörterung der Teuerung ausgegangen ist, 
und daraus erst den Anlaß nahm, im buchstäblichen Sinne über „den 
Wert“ oder „den Preis“ zu handeln. 
Soweit es auf das alltägliche Denken ankäme, das zugleich jenes 
der Sprache und somit das Denken vorstellt, mit dem jene Worte, 
gleich allen übrigen, grün aufgewachsen sind, wären auch diese Worte 
nie aus den sprachlichen Zusammenhängen ausgelöst worden; ge 
schweige daß es zu ihrem wirklichen Beisammen, zu ihrer Aufzählung 
gekommen wäre. Dazu mußte der Zwang, diese Worte vergleichsweise 
viel zu verwenden, von gewissen alltäglichen Erörterungen, für die er 
gilt, in jene wissenschaftlichen Erörterungen übernommen werden, die 
sich an die ersteren anschließen. Dann erst hat es ja Sinn, von Ein 
geborenen Fachausdrücken zu sprechen; und dazu, so kann man es 
ausdrücken, mußten jene Worte erst werden, ehe der Vorgang ins 
Rollen kam, der hier zu erörtern ist, und auf den die Frage abzielt: 
Wie sind jene Worte aus dem Dunkel der Sprache hervorgetreten f 
Zwei Fälle scheinen hier denkbar. Diese Worte können einzeln 
und allmählich die Aufmerksamkeit des Denkens auf sich gezogen 
haben; oder sie sind alle zusammen, und dann mit Einem Schlage 
aus ihrer sprachlichen Verborgenheit gerissen worden. Aber dieser 
zweite Fall muß sich bei näherem Zusehen als undenkbar heraus 
steilen ; dafür bürgt — oder damit steht und fällt, wie man es nehmen 
will — die grundsätzliche Erwägung, die ich vorausgeschickt habe. 
Darauf gehe ich nun etwas näher ein. 
Es ist ja inzwischen das Herkömmliche geworden, die Aufzählung 
jener Worte mit der Bezeichnung „Grundbegriffe“ zu verknüpfen. Also 
könnten diese Worte, alle zugleich, durch nichts anderes über die 
Schwelle des nationalökonomischen Denkens gehoben worden sein, als 
durch die Frage nach den „Grundbegriffen“ I Gleichgültig nun, in 
welcher Sinnesmeinung diese Frage den Anstoß geben soll, es käme 
jedesmal eine Verspreizung mit jener früheren Erkenntnis heraus. 
Wenn diese Sinnesmeinung noch so oberflächlich angenommen wird, 
so liegt doch mit jener Frage ein tätiger Eingriff des wissenschaft 
lichen Denkens vor, und schon das ergäbe einen Widerspruch. Aber 
jene Frage kann auch so angenommen werden, daß sie von einem
	        
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