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ansehnliche Schulgebäude, ein prächtiges Post Office,
hübsche Villen, verhältnismäßig elegante Läden, selbstverständlich
eine „Mining Exchange“, mehrere Theater, eine
Unzahl von „Drug Stores“, breite Straßen, zumeist allerdings
ungepflastert und unasphaltiert. Die Lage der Stadt,
beherrscht von dem 14 000 Fuß hohen Pikes Peak — auf den
seit 1891 eine in den Sommermonaten verkehrende Zahnradbahn
führt — nahe den Manitou-Quellen, die ein ausgezeichnetes
Mineralwasser liefern, ist lieblich und großartig
zugleich. Seltsam bizarr sind die Umgebungen — in dem
„garden of gods“ von der Natur geschaffene, eigenartige,
mächtige Steingebilde, die Menschen- und Tier-Figuren
ähneln.
Es leben in Colorado Springs Leute, die dorthin vor
Jahren schwer lungenleidend gekommen und heute vollständig
gesund sind. Geradezu märchenhafte Heilungsprozesse
haben sich vollzogen. Mir hat ein geachteter
Kaufmann erzählt, daß er vor 15 Jahren von allen Ärzten
im Osten aufgegeben, und daß ihm gesagt war: die einzige
Rettung für ihn sei vielleicht in Colorado Springs. Er entschloß
sich, seine Geschäfte im Osten zu liquidieren und
sein Heim in Colorado Springs aufzuschlagen. Heute ist
er in blühendem Wohlsein. Der Zufall machte mich mit
einem jungen deutschen Arzt, Herrn Dr. Arthur C. H.
Friedmann, bekannt, der sich seit einigen Jahren in Colorado
Springs niedergelassen hat. Hier hat er sich allseitig
Vertrauen erworben und erfreut sich einer ausgedehnten
Praxis. Herr Dr. Friedmann hat sich auf meine Bitte
über die klimatischen Verhältnisse und die sanitären Wirkungen
von Colorado Springs, wie folgt, geäußert:
„Trockenheit der Luft ist eines der wichtigsten Momente
für Heilung der Tuberkulose. Colorado Springs hat,
verglichen mit Schweizer Kurorten, einen sehr geringen
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