Report-Effekten.
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liefert B an K x )
zurück, erhält
von ihm 210,87 6
Graphisch stellt sich die Abwicklung wie folgt:
K kauft von .... V zu 213% (d. h. für je 100 Mark
Ende Nov. t . 1 Aktien Nom.).
V liefert an B Ende Oktober,
erhält von B 210 %, von
.B*J K 3 Vo
ll. Verbuchung: a) Buchung des Hereinnehmers (d. i. des
Geldgebers) B. Die importierende Bank verrechnet auf Report-
Konto', Reporteffeklen-Konto, Proiongations-Konto:
Rücklieferung
Hereinnahm«
1 Hereinnahme der Wertpapiere
31. Oktober; Kasse,
Abrechnungs-Konto:
Hereinnahme vonV:
50/m zu 210 M. 105 000,—
3 - Gewinn: 5% Zinsen
auf M. 105000,—für
1 Monat (= 0,875 für
100 M. Nominale).. ,, 437,50
2. Rücklieferung 30.November an K
Kasse, Kto.-Korrent
50/m zu 210,875 = M. 105 437,50
Der Gewinn aus Reportgeschäften wird mitunter auf
Effekten - Konto übertragen. Richtig ist die Überweisung auf
Minsen-Konto, da es sich für den Hereinnehmer um eine zins
bringende Anlage seiner liquiden Mittel für einen Monat, also um
oinen Zinsen- und nicht um einen Kursgewinn handelt.
Reporteffekten und Lombardeffekten sollen buchhalterisch
getrennt verrechnet werden. Bei Reportgeschäften handelt es
sich rechtlich um einen Kauf gegen Rückkaufspflicht des Hinein
gebers, bei Effektenlombard-Geschäften um ein Darlehens
geschäft gegen Verpfändung.
b) Buchung des Hineingebers K: Erste Art: K merkt die
Hinausschiebung seiner Verbindlichkeit in den Engagement
büchern vor, verbucht die Zahlung der Differenz von 3 %
(= M. 1500,—) Ende Oktober auf Effekten-Konto Soll und ver
lohnet erst am Tage der Abwicklung (Ende November) die Geld-
aüs gabe: Effekten-Konto an Kassa*) 210,875% (= M.105437,50).
l ) Oder eine von K beauftragte Firma,
*) Falls der Haussier die Papiere selbst abnimmt und bezahlt.