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aber saunt in Anrechnung gebracht werden. Die Hauptsache ist die
Arbeitsleistung, und die Wunde in der Zeit getan, als nichts Besseres
zu tun war. Es ist heute als Ersatz keine andere nutzbringende
Beschäftigung getreten. Vielmehr wird die Zeit vertrödelt. Die
Kleider zehren tatsächlich die Einnahmen des Kleinbauern zum über
wiegenden Teil auf! Ein Fernstehender kann sich kaum von dieser
verhältnismäßig enormen Belastung eine Vorstellung machen."
Wenn man auf dem Lande wieder mehr zur Eigenproduktion,
namentlich in der Herstellung der Kleider und Wäsche, zurückkehrte
und unser Landvolk dazu brächte, von der billigen, schlechten, fertig
gekauften Konfektion zu derben, selbstgefertigten Stoffen oder
wenigstens selbstgenähten Kleidern zurückkehrte, so würde man
cher Groschen erspart und volkswirtschaftlich wertvolle und einwand
freie Arbeit geleistet werden. Es ist ein Jammer, zu sehen, wie ge
rade der Landbewohner, der für seine Arbeit auf kräftige Stoffe
geradezu angewiesen ist, Geschmack an minderwertigster Ware findet,
die für ihn doppelt unpraktisch und teuer ist. Hier bleibt dem Hand
arbeitsunterricht in Schule und Fortbildungsanstalten noch viel zu
tun übrig, um Handfertigkeit und Freude am Selbstgemachten zu
pflegen.
VIII. Die Unterbringung Kriegsbeschädigter in der
Heimarbeit.
Wenn es auch in überraschend großem Maße geglückt ist, so
gar schwer Kriegsbeschädigte in der Industrie unterzubringen, so
ist man sich in Fachkreisen doch durchaus bewußt, daß sich in der
kommenden Friedenszeit die Arbeitsaussichten der Kriegsbeschä
digten weit ungünstiger gestalten werden als in der Gegenwart.
Schort jetzt bei der denkbar günstigsten Gestaltung des Arbeits
marktes für Mänrter macht die Unterbringung gewisser Gruppen
Kriegsbeschädigter, namentlich der Arm- und Handbeschädigten
und Kriegskranken recht erhebliche Schwierigkeiten, die sich natur
gemäß mit dem Wachseit dieser Gruppe noch steigern werden. Da
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