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aus eigenen Mitteln sich an der zwanzigtägigen Fahrt zu beteiligen,
die Teilnahme durch Uebernahme der Kosten ermöglichte. Von den
Verbänden der katholischen Arbeitervereine Westdeutschlands, Süd
deutschlands, Nord- und Ostdeutschlands, dem Verband der katholischen
Gesellenvereine, des Windthorstbundes und des Volksvereins für das
katholische Deutschland wurden je zwei Mitglieder in Vorschlag gebracht,
die dann auch die Reise mitmachten. (Die Namen in Nr. 372 der KV
vom 3. Mai 1903.)
Das Bild des Kopfes der K V änderte sich am 20. April 1897 insofern,
als an diesem Tage das KV-Signet mit dem zuerst bei der Festnummer
zum Silberjubiläum der Zeitung am 1. April 1885 angewandten Wahl
spruch „Fortiter in re, suaviter in modo“ und dem Spruchband „Mein
Feld ist die Welt“ erschien.
•X
Zur besseren Unterscheidung von anderen Tagesblättern wurde im
Kopfe der Zeitung links seit 10. März 1916 das KV-Zeichen eingefügt:
CUD
Seitdem hat| sich noch mehr als früher die kurze Benennung der
Kölnischen Volkszeitung als KV eingebürgert.
Eine noch mehr in die Augen fallende äußere Wandlung vollzog sich
mit dem 23. August 1917, seit welchem Tage die KV als die erste
deutsche politische Tageszeitung in der W e 111 e 11 e r, d. h. in lateinischer
Druckschrift (Antiqua) erscheint, nachdem der Handelsteil schon seit dem
8- September 1892 in dieser Beziehung vorangegangen war. Die historisch
gewordene Titelzeile blieb unverändert in der alten Frakturschrift. 49