meine Arbeiten auch erleichtert worden sind. Die ungeheure Pflichttreue,
die die Redaktion der Kölnischen Volkszeitung stets an den Tag gelegt,
die Rührigkeit vom Morgen bis zum späten Abend, hat einen so tiefen
Eindruck auf mich gemocht, daß ich den Vorrednern, die die guten Eigen
schaften der Herren gerühmt haben, nur beipflichten kann.
Herr Rechtsanwalt Justizrat Heinrich Wirtz:
Redner erinnert daran, daß vor hundert Jahren, zur Zeit der Gründung
der Firma, Throne gestürzt und neu aufgerichtet wurden. Heute strahle
der Name J. P. Bachem in allen deutschen Gauen, ja weit über die Grenzen
Deutschlands hinaus in hellstem Glanze. Mit Stolz dürfen wir sagen,
daß dieser Name eng verknüpft ist mit den Traditionen und mit den
Idealen der Zentrumspartei. Es liegt unendlich viel für uns darin, daß
wir sagen dürfen: Der Name J. P. Bachem gehört auch uns. Und so
gestatte ich mir als Vorsitzender der Kölner Zentrumspartei für
die Kreise Köln-Stadt, Köln-Land und Mülheim a. Rh. auszusprechen, daß
die Firma weiter gedeihen möge zu Nutz und Frommen der katholischen
Sache, zum Wohle unserer Ideale von Wahrheit, Freiheit und Recht!
Hr. Universitätsprofessor Dr. Rademacher, Bonn, vertrat
als Generalsekretär die Görres-Gesellschaft zur Pflege der
Wissenschaft im katholischen Deutschland:
Von Anfang an, seit Begründung der Gesellschaft im Jahre 1876,
haben die guten Beziehungen bestanden zwischen diesem Verein und der
Firma J. P. Bachem. Bei Ihnen wußte die Gesellschaft ihre Geschäfts
führung in den besten Händen. Was könnte auch eine gelehrte Gesell
schaft ohne einen modernen verständnisvollen Verlag tun? Er ist be
rufen, die Gedanken, die von den Gelehrten entwickelt werden, gleichsam
in die Kanäle überzuleiten, damit sie der Allgemeinheit Nutzen stiften
können. Wir haben allen Grund, dankbar zu sein für die opferfreudige
Mitarbeit, die der Verlag unserem Verein hat zuteil werden lassen. Es
•st nicht bedeutungslos, daß litera und literae zusammengehören, daß der
Buchstabe und die Wissenschaft durch dasselbe Wort ausgedrückt werden,
daß, auf uns angewandt, die Gelehrten angewiesen sind auf die Mitwirkung
einsichtsvoller und nötigenfalls opferfreudiger Verleger. Daß unsere Ge
sellschaft zum Sammelpunkt der katholischen Gelehrten des Deutschen
Reiches geworden ist, daran hat auch die Firma Bachem einen nicht
unbedeutenden Anteil. Ich gebe der Hoffnung Ausdruck, daß die guten
Beziehungen zwischen der Görres-Gesellschaft und ihrer Geschäftsstelle
J- P. Bachem auch weiter Vorhalten mögen und daß die Werke, die
durch unsere Gesellschaft ins Publikum hineingebracht werden, auch