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den Ruhm der Stadt Köln verbreitet haben. Wie damals in der Ver
gangenheit unsere Vorfahren miteinander gearbeitet haben, so haben jetzt
wir, die Nachfahren, wiederum zu gemeinsamer Arbeit uns zusammen
gefunden, wenn auch in anderem Sinne. Wir haben zusammen gearbeitet
zum gemeinsamen Blühen unseres Gewerbes. Ich darf ruhig hier aus
sprechen, daß diese gemeinsame Arbeit im ganzen deutschen Buch
druckerei- und Zeitungsgewerbe zum Erfolg geführt, und auch dem
Kölner Zweig dieses Gewerbes seine Blüte gebracht hat, besonders aber
auch zum Wohle der Firma J. P. Bachem ausgeschlagen ist.
Herr Verleger Duckwitz (Koblenz) sprach im Aufträge des
Vereins rheinischer ZeitungsVerleger:
Der Gedanke der Gründung unseres so herrlich erblühten Vereins
kam hier in diesem Hause zustande. In schwerer Zeit hat Herr Robert
Bachem mit zielsicherer und bewußter Hand den Beschluß gefaßt, das
Zeitungsgewerbe des Rheinlandes wieder emporzuheben und ihm eine
Grundlage zu geben durch die glückliche Zusammenfassung aller Gewerbe,
die darin tätig sind. Der Verein hat unter seiner Leitung Großes geleistet zum
Segen der gesamten Zeitungsverlegerwelt. Die Firma J. P. Bachem hat
sich hierbei auf ideellem und kulturellem Gebiete besonders betätigt und
stets die Interessen des Vereins wahrgenommen.
Herr Buchdruckereibesitzer Grüttefien (Elberfeld) über
brachte Wünsche namens der Deutschen Buchdruckerbe-
fufsgenossenschaft:
Nach dem, was wir hier aus anderem Munde schon vernommen
haben, kann ich mich wohl darauf beschränken, schlicht diese Glück
wünsche zum Ausdruck zu bringen. Unsere Genossenschaft erkennt die
treue Mitarbeit, die Hr. Robert Bachem jahrelang für sie geleistet hat,
gern an. Wir Kollegen des Vorstandes der Sektion Rheinland-West
falen danken ihm im besonderen für seine umsichtige und kraftvolle
Leitung. In vorbildlicher Weise haben die Herren Franz und Robert
Bachem sich stets bei den großen Aufgaben betätigt, die unserm Ge
werbe und unserm Berufsstande in der Allgemeinheit zufallen. Und dies
Ihr treues Wirken für die Gemeinsamkeit ist ja nicht ohne Segen für
Ihr Haus geblieben. Wenn ich mit einer gewissen Wehmut in diesem
Augenblick dessen gedenke, welch schweres Opfer Ihr Haus in der harten
Zeit durch Hingabe eines Sohnes dem Vaterlande hat bringen müssen,
so darf ich doch aussprechen, vertrauend auf die Zukunft unseres
deutschen Vaterlandes, daß es Ihrem Geblüte allezeit vergönnt sein möge,