des hinzugefügt worden waren. Diesen Forderungen
hatten wir bis dahin die meiste Arbeit gewidmet. Es
hatte daneben nicht an Vorträgen allgemeinen Inhalts
gefehlt: Die Vorträge Flürscheims im Architektenhause
und die Vorträge Harmenings hatten dem Endziel gegolten.
JIch hatte Vorträge dieser Art nur gelegentlich
übernehmen können. Mir lag hauptsächlich die Frage
am Herzen, auf welchen Wegen wir uns dem fernem
Ziele, den Boden der Gesamtheit zurück zu gewinnen, am
besten nähern könnten. Als nächste Angrisfpunkte hatten
sich mir nacheinander die Wohnungfrage, die Frage der
Bauordnungen und in der letzten Zeit die Sicherung der
Bauhandwerker geboten.
Bei den ersten beiden Fragen war es leicht erkennbar,
daß ein Erfolg auf diesen Gebieten uns unserem Endziel
näher bringen mußte. Als ich 1891 durch einen Aufsatz
in Frei Land die Bauhandwerkerssache aufgenommen und
durch unsere Denkschrift und meine Abhandlung in
Schmollers Jahrbuch vorwärts zu bringen versuchte, hatte
ich das gleiche Gefühl. Ich sah, daß die Bodenspekulanten
ihre Ansprüche durch hypothekarissche Eintragungen vor
den Werkforderungen der Bauhandwerter zu ssichern
wußten, und ich glaubte, in der Beseitigung dieses Vorrechts
der Spekulanten ein Mittel zu finden, den Mißbrauch
des Bodens reinzuschränken.
Dazu kam, daß wir in dieser Sache zum erstenmal in
der breiten Masse der Bauhandwerker und in ihren organisierten
Vertretungen, den Innungen, einen kräftigen
Beistand gefunden hatten. Ich durfte hoffen, in dieser
Angelegenheit einen Erfolg zu erzielen, und neben der
Beseitigung eines offenkundigen Unrechts durch den Ansturm
der Handwerker den kunstvollen Bau unseres Hypotheken
Systems an einer empfindlichen Stelle zu
treffen.
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