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war er 880 Millionen. Zunahme: 165 Proz. Im Jahre 1870
war der Wert der Gesamt-Ausfuhr 254 Millionen, im Jahre
1901 betrug er 1487 Millionen. Zunahme: 485 Proz.
Der aufmerksame Leser wird durch die oben mitge
teilten Ziffern, die ich ohne weiteren Kommentar gebe,
leicht erfassen, wie großartig die Entwicklung der amerika
nischen Erzeugung in verhältnismäßig kurzer Zeit gewesen
ist. Das kann man sich allerdings schon daheim am grünen
Tisch klarmachen. Doch das Erreichbare ist noch nicht
abgeschlossen, und das wird einem erst klar, unheimlich
klar, wenn man das Land von der atlantischen bis zur
pazifischen Küste durchreist, wenn man in die Werkstätten
amerikanischen Gewerbefleißes eintritt, wenn man sich
den kommerziellen Betrieben prüfend nähert und mit den
Männern Fühlung nimmt, die die wirtschaftliche Größe der
Vereinigten Staaten zu fördern rastlos — zuweilen wohl
auch rücksichtslos — mitgeholfen haben. Und in nüchterner
Abwägung des also Beobachteten halte ich mich allerdings
zu dem Bekenntnis verpflichtet, daß, je mehr ich gesehen
und kennen gelernt habe, und je weiter ich nach dem
Westen der Vereinigten Staaten vorgerückt bin, das fried
liche Wirtschafts-Arsenal, das bis zu weitragenden Höhen
sich streckt, die unbegrenzten Schätze und das Bestreben,
sie zu entwickeln und dienstbar zu machen, die großen
Dimensionen im Personen- und Güter-Transport der Eisen
bahnen, mich überwältigt und mir gezeigt haben, daß man
dem Staatssekretär der Vereinigten Staaten zustimmen darf,
der erst jüngst von „the giant strength of the nation“ —
von einer „Riesenstärke der amerikanischen Nation“ —
gesprochen hat.
Von keinem einengenden Bureaukratismus gehindert
und immer von frischem einsetzend, sind die Männer in
Ost und West bemüht, den Verkehr auszugestalten und ihm