Contents : L' economia italiana dal 1919 al 1929

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Vgl.  ferner  den  Traktat  von  der  Revier  -  Fahrer  -  Compagnie,  den
Becher  als  ihm  eingesandtes  Bedenken  eines  holländischen  Kaufmanns  einführt ­
  (Discvrs  S.  763),  worin  ein  allgemeines  deutsches  Wasserstrafsennetz,
durch  geeignete  Verbindung  von  Flüssen  z.  T.  mit  ähnlichen  Hoffnungen,
wie  sie  die  bayrischen  Schriftsteller  beim  Ludwigskanal  aussprachen,  geschildert ­
  ist:  „Von  Oettingen  an  der  Wernitz  über  Land  nach  Oxenfurt  in
Franken,  seynd  zehen  Meilen,  wann  aber  die  Tauber  Schiffreich  gemacht  würde
hifs  auf  Rothenburg,  könnte  man  auch  die  Wernitz  bifs  dahin  wol  einsohneiden,
oder  wäre  doch  zum  wenigsten  von  dem  Mund  der  Wernitz  nur  eine  Tag-Reise
  nach  Rothenburg.  Es  scheinet  aber,  dafs  der  Herr  Graf  von  Hohenlohe
nur  auf  sein  Weickersheim  ziele,  die  Tauber  bifs  dahin  Schiffreich  zu  machen,
hernach  aber  von  dannen  zu  Lande  nach  Oettingen  zu  reisen,  darvon  es  auch
zehen  Meilen  ist;  weil  dann  die  Tauber  noch  nicht  Schiffreich,  sondern  viel  Zeit
und  Geld  noch  kosten,  welches  ohne  Zweifle)  theure  Zölle  machen  würde,  auch
der  Herr  Graf  aus  Weickersheim  zu  seinem  besten,  und  nicht  aus  Rothenburg
uns  zum  besten  eine  Niederlage  zu  machen  sucht,  als  wäre  mein  Rath  alle
diese  ümschweiffe  zu  meiden,  und  direote  von  der  Wernitz,  nemlich  von
Oettingen  (so  weit  ist  die  Wernitz  Schiffreich,  und  leiohtlioh  völliger  Schiffreich
zu  machen)  gerades  Wegs  nach  Oxenfurt  in  Francken  zu  gehen,  es  seynd  nicht
mehr  als  zehen  Meilen,  und  lauter  gut  flach  Land,  und  wird  dieses  Fuhrlohn
nicht  einmal  einen  Kreutzer  auf  ein  Pfund  schlagen,  wenn  man  sich  recht  vergleicht. ­
  Wann  auch  Ihro  Churfürstliche  Gnaden  von  Mayntz  diejenige  Güter,
so  vom  Rheinstrom  in  Maynstrom,  und  von  dannen  über  Land  nach  Oettingen
in  die  Wernitz  gehen,  mit  leidlichem  Zoll  passiren,  oder  gar  frey  gehen  wollen
lassen,  so  getraue  ich  mir  die  Sache  gar  leicht  dahin  zu  bringen,  dafs  der
gantze  Handel  von  hier  dahin  gezogen  wird,  welches  dann  eine  Haupt-Niederlage
zu  Oxenfurt,  auch  den  gantzen  Maynstrom  sehr  gewerbig  machen  würde,
wessentwegen  mein  hochgeehrter  Herr  mit  Ihro  Churförstl,  Gnaden  sich  unterreden ­
  kan,  dan  ich  dieses  beneficium  lieber  Ihro  Churfürstl.  Gnaden,  als  dem
Grafen  von  Hohenlohe  gönne.“
Es  sind  damals  eine  ganze  Reihe  von  Kanalplänen  zusammen  aufgetreten,
die  auch  heute  zusammen  genannt  werden,  von  denen  in  Deutschland  im
wesentlichen  nur  das  östliche  künstliche  Wasserstrafsennetz  Preufsens  zur
Ausführung  kam,  mit  dessen  allmählichem  Ausbau  sich  nach  und  nach  die
Hauptstrafse  nach  dem  slavischen  Osten,  die  in  der  hansischen  Zeit  an  der
Küste,  und  damals  über  Leipzig  ging,  auf  die  Elbe  und  Spree  über  Berlin
verlegte.  S.  für  die  nächste  Zeit  namentlich  die  Schrift  von  P.  J.  Marp
  erg  er,  Neu  eröffnete  Wasserfahrt  auf  Flüssen  und  Kanälen,  Dresd.  u.
Leipz.,  1723,  S.  1,  54,  71,  369  ff.,  wo  auch  die  Donau-Neckarroute  etc.  erörtert ­
  ist,  dazu  die  Literaturaufzählung  bei  J.  G.  Büsch,  Praktische  Darstellung
der  Bauwissenschaft,  II.  Bd.,  oder  Übersicht  des  gesamten  Wasserbaues
I.  Bd.,  Hamburg  1796,  S.  XVII.  Einige  neuere  Schriften  nennen  auch
Beinhold  und  Oltmanns,  die  auch  selbst  die  Donau-Rheinverbindung
in  ihren  Handelskanal  einbezogen  haben,  s.  S.  31  ff.,  280  ff.;  vgl.  dazu  weiter
die  zitierten  Gesamtwerke  von  Wiebe.king,  ferner  G.  Hagen,  Handbuch
der  Wasserbaukunst,  II.  Teil,  Die  Ströme  und  Canäle,  Königsberg  1844—52
(III.  Bd,,  S.  413  ff.  etc.)
            
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