Object: Die Zollgesetze der österreichisch-ungarischen Monarchie nach dem gegenwärtigen Stande der Gesetzgebung nebst allen auf die Einhebung und Verwaltung der Zölle Bezug habenden Vorschriften und Erlässen

VII. Verwendung von Maschinen 
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Beschäftigt sind mit der Lohnrechnung 
einschließlich von 29 weiblichen Arbeits- 
kräften. Hierbei wird eine Arbeitskraft für 
die sämtlichen Rechnungsarbeiten für 150 
Arbeiter gerechnet. 
Für die übrige Abrechnung braucht er 42 Arbeitskräfte 
einschließlich von 12 weiblichen. 
Für Bedienung der Hollerithmaschinen 
und anderer Rechenmaschinen sind weiter 21 weibl. Arbeits- 
kräfte beschäftigt 
Zusammen 116 Angestellte. 
In den Wagenwerkstätten wird eine besondere Kostenermitt- 
lung nur für die Neuherstellung ganzer Serien eines bestimmten 
Typs von Personen- oder Güterwagen angewandt. Verlangzettel 
und Lohnkarten werden hier zunächst nach dem Paramountsystem 
(siehe Seite 58) so geordnet, daß alle für diese Ermittlung zusammen- 
gehörigen Karten vereinigt werden. Die Kostenzusammenstellung 
geschieht unter Benutzung von Rechenmaschinen. Die Belastung 
mit den Kosten für Aufsicht und Leitung findet in ähnlicher Weise 
wie in der Lokomotivwerkstatt statt. Auf diese Weise wird der 
durchschnittliche Herstellungspreis für jede Serie von Wagen 
gewonnen. Es wird so ein “Standard’”’-Stückpreis für jede Wagen- 
gattung gebildet, und diese Ziffern werden bei Neuherstellung 
derselben oder anderer Typen als Unterlage zu Kostenvergleichen 
gewonnen. In gleicher Weise wird diese Methode benutzt für Fest- 
stellung der Herstellungskosten von Betriebsvorräten im Werk 
für das “Stores Department” 
VII. Verwendung von Maschinen 
In den Büros der LM S habe ich in außerordentlich großem 
Umfange die Verwendung von Maschinen festgestellt. Es werden 
insbesondere, wenn nur irgend möglich, alle Arten von Rechen- 
maschinen gebraucht. 
Hollerithmaschinen dienen in etwas größerem Umfange als 
bei uns zu reinen Rechnungszwecken. Ich habe sie vorgefunden 
insbesondere bei der zentralen Kohlenabrechnung (siehe Seite 47), 
bei der Verbuchung der Betriebsvorräte (siehe Seite 52 ff.), bei 
der Werkstättenbuchführung (siehe Seite 55) und bei gewissen 
statistischen Arbeiten.
	        
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