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schlesischen Protestanten gegenüber dem Kaiser. Abzug
Karls nach Osten (1707), Krieg in Rußland, Schlacht von
Pultawa (1709). Erneute Koalition Polens, Dänemarks,
Rußlands gegen Schweden; Erfolge der Koalition. Ein—
greifen der Seemächte und des Kaisers: Haager Konvention
von 1710; Stellungnahme Preußens: Vertrag mit Holstein—
Gottorp (1713), mit Rußland (1714). Umbildung der
nordischen Koalition, Heimkehr Karls XII.; Vernichtung
der schwedischen Macht im Süden der Ostsee; Anfänge einer
baltischen Vormachtstellung Rußlands. Englische Gegen—
wirkungen: Allianz der Seemächte und Frankreichs, Mit—
wirkung des Kaisers, Vorbereitungen zum Frieden.
Schwedischer Frieden mit England, Dänemark, Polen,
Preußen, Rußland. Stellung Preußens in den letzten
Jahren des Krieges; Gewinn Vorpommerns bis zur Peene
und Stettins. Ergebnisse des Krieges für die deutsche Ent—
wicklung überhaupt.
III.
Innere Entwicklung Brandenburg-Preußens
bis zum Schlusse der Regierung Friedrich
Wilhelms J.....
Die Mark im 16. Jahrhundert, Regierung Johann
Sigmunds. Der Große Kurfürst und Friedrich Wilhelm J.:
Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer Aufgaben und ihrer
Staatsanschauung. Die Zeit des Großen Kurfürsten:
Sorge für die Entwicklung der Verwaltung und des
Heerwesens; Kampf mit den Ständen in der Mark, im
Clevischen, in Preußen; Ergebnisse. Die Zeit Friedrich
Wilhelms J.: Entwicklung der Finanzen, Regulierung und
Besserung der alten fürstlichen Einkünfte (Domänen und
Regalien), Durchbildung von Kontribution und Akzise;
Ausgestaltung der Verwaltung: Umbildung und Verein—
heitlichung der landesherrlich-domanialen Verwaltung,
Ersatz der ständischen Finanzverwaltung durch die Kriegs⸗
kommissariatsverwaltung und Erweiterung dieser Ver—
waltung zu einer allgemeinen Lokal- und Zentral—
verwaltung, Anifikation der Zentralverwaltungen in dem
Generaldirektorium des Jahres 1723; Durchbildung des
Heerwesens: älteres Heerwesen unter dem Großen Kur—
fürsten und Friedrich Wilhelm II., Kantonsedikt, mili—
tärische Erziehung des Offizierkorps, Ergebnisse; Landes—
fürsorge: Verhältnis der Herrscher und der Stände zum
allgemeinen Staatsinteresse, Pflege der Interessen des
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