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Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe

Monograph

Identifikator:
1000912612
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19383
Document type:
Monograph
Author:
Leitner, Friedrich http://d-nb.info/gnd/139681477
Title:
Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe
Edition:
Siebente, vermehrte Auflage
Place of publication:
Frankfurt a. M.
Publisher:
J. D.Sauerländers Verlag
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 384 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Abschnitt. Die allgemeinen Kosten (Unkosten)
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Einleitung
  • II. Abschnitt. Die Materialkosten
  • III. Abschnitt. Die Arbeitskosten
  • IV. Abschnitt. Die allgemeinen Kosten (Unkosten)
  • V. Abschnitt. Die Abschreibung
  • VI. Abschnitt. Normalkalkulationen, Rentabilitätsrechnungen, Gründungsvoranschläge
  • VII. Abschnitt. Selbstkostenbrechnung in einzelnen Gewerbegruppen
  • Index

Full text

186 
Die Verrechnung der Nebenlöhne (Löhne der Hilfsarbeiter) als 
Generalspesen ist nicht in allen Betrieben eingeführt. Andere Werke 
verrechnen diese Löhne unmittelbar als produktive Löhne des be 
treffenden Arbeitsstückes; dadurch vermindern sich die allgemeinen 
Kosten. 
In Unternehmungen mit ausgebildeten Arbeitsmethoden, gut ein 
gerichteten Arbeitsmaschinen wird der Lohnaufschlag verhältnis 
mäßig groß sein; die jährliche Lohnsumme wird herabgedrückt. 
„ . T , c ,, ... , . , Jahresunkosten. 100 
Da der Lohnaufschlag sich'aus der Gleichung: p — —=-r t—, 
Jahreslohnsumme 
berechnet, so ist klar, daß p um so größer wird, je kleiner die 
Lohnsumme ist. In Unternehmungen mit teuerer Lohnarbeit wird 
der Kostenzuschlag im Verhältnis zu anderen Betrieben der gleichen 
Art geringer sein; und trotzdem kann es vielleicht mit jenen anderen 
Betrieben nicht konkurrieren, weil die produktive Arbeit zu teuer ist 1 ). 
Werkstattzuschläge. 
§ 45. Das Streben, jedem Fabrikat einen den wirtschaftlichen 
und tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden gerechten Anteil 
an den allgemeinen Unkosten zuzuteilen, hat naturgemäß zur Ver 
feinerung der Kalkulationsmethoden führen müssen. 
Prüfen wir die bisher erörterten Methoden der Kostenaufteilung 
an einem Beispiele. Ein Arbeiter arbeitet 10 Stunden zu 70 Pfg.; 
der Zuschlag beträgt 30%; == 21 Pfg.; die Kosten einer Arbeits 
stunde belaufen sich somit rechnungsmäßig auf 91 Pfg. Angenommen, 
der eine Arbeiter verrichtet die Arbeit an einer Maschine von be 
deutenden Anschaffungskosten, die große Ausgaben für die Instand 
haltung verursacht, teuere Werkzeuge erfordert, viel Material und 
Kraft verbraucht und eine große Bodenfläche beansprucht 2 ). Alle 
Kosten sollen mit 21 Pfg. die Arbeitsstunde gedeckt werden. 
Ein anderer extremer Fall: Ein zweiter Arbeiter erhält den 
gleichen Lohn, arbeitet mit Hammer, Meißel, Hobel, Pinsel o. ä. 
Auch hier beträgt der Kostenaufschlag 21 Pfg. Es ist klar, daß 
eine derartige Verteilungsmethode die Kostenanteile in dem einen 
Fall unverhältnismäßig niedrig, im anderen unverhältnismäßig hoch 
berechnet. Dieser ungerechten Verteilung kann dadurch abgeholfen 
werden, daß man für jede Lohnkategorie einen dem Unkostenver 
brauch der einzelnen Arbeiten oder Maschine entsprechenden Zu 
schlag berechnet, der die Unkosten dieser Arbeit (Maschine) decken 
soll, und schließlich einen Aufschlag bestimmt, um damit jene Aus- 
') Z. B. Betrieb A arbeitet mit 20%, B mit 60°/o Kostenaufschlag; A ver 
braucht an Löhnen Mk. 200 + 40 (=20 0 ,o) — Mk. 240,-; B verausgabt nur 
Mk. 100 —}- 60 = Mk. 160,-. 
*) Z. B. in einer Zieherei stehen neben Exzenterpressen größere Ziehpressen.
	        

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The Constitution of Canada. Univ. Press, 1889.
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