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Finanzen und Steuern im In- und Ausland

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Bibliographic data

thumbs: Finanzen und Steuern im In- und Ausland

Monograph

Identifikator:
1000912612
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19383
Document type:
Monograph
Author:
Leitner, Friedrich http://d-nb.info/gnd/139681477
Title:
Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe
Edition:
Siebente, vermehrte Auflage
Place of publication:
Frankfurt a. M.
Publisher:
J. D.Sauerländers Verlag
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 384 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Abschnitt. Normalkalkulationen, Rentabilitätsrechnungen, Gründungsvoranschläge
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Finanzen und Steuern im In- und Ausland
  • Title page
  • Contents
  • Erster Hauptteil. Deutsche Finanz- und Steuerstatistik
  • Zweiter Hauptteil. Statistik ausländischer Finanzen und Steuern. Unterlagen zum internationalen Vergleich
  • Index

Full text

— 362 — 
forstwirtschaftlichen und gärtnerischen Vermögen sowie im Grundvermögen durchgeführte 
völlige Erfassung auch der kleinen und kleinsten wirtschaftlichen Einheiten, die ein An- 
steigen der Zahl .der Einheitswertfeststellungen im Gefolge hatte (in der Landwirtschaft 
z.B. um 131 vH, bei den bebauten Grundstücken um 56 vH und bei den unbebauten 
Grundstücken um 95 vH). 
Daß die Vermehrung der landwirtschaftlichen usw. Betriebe im wesentlichen auf die 
Neuerfassung der kleineren Betriebe zurückgeht, wird aus dem verhältnismäßig gering- 
fügigen Zuwachs des Flächeninhalts der erfaßten Betriebe ersichtlich (Übersicht 38). 
Das gleiche geht auch aus der Gegenüberstellung der durchschnittlichen Betriebsgrößen 
sowie des Durchschnittswertes je Betrieb hervor, wie er in Übersicht 39 für das Reich 
vorgenommen ist. Die durchschnittliche Betriebsgröße der erfaßten Betriebe ist in der 
Landwirtschaft von 14,90 ha 1925 auf 7,59 ha 1928, der Durchschnittswert je Betrieb 
von 14 514 AM 1925 auf 7727 AM 1928 gesunken. Diesem Sinken steht gleichzeitig 
eine leichte Steigerung des Durchschnittshektarwertes von 974 AM 1925 auf 1017 AM 
1928 gegenüber, eine Erhöhung um nur 4,41 vH. Auch diese Steigerung dürfte nur zu 
einem Teil der Ausdruck der bei der Neubewertung 1928 vorgenommenen Wertkorrek- 
turen sein und andernteils wiederum mit der starken Vermehrung der kleinen Betriebe 
zusammenhängen. Ähnlich liegen die Verhältnisse bei den forstwirtschaftlichen, Weinbau- 
und gärtnerischen Betrieben, Besonders stark tritt die erhebliche Zunahme der kleinen 
Betriebe im Weinbau in Erscheinung. 
Für die Erhöhung des Wertes des Rohvermögens der gewerblichen Betriebe von 
83 943 Mill. ZM auf 132 835 Mill. ZA dürften in erster Linie die Neuinvestierungen 
im Zusammenhang mit der Rationalisierung der Betriebe maßgebend sein, daneben auch 
noch der Umstand, daß 1928 die Zahl derjenigen Betriebe, die nach Steuerkurswerten 
bewertet werden (d.h. für die ein Rohvermögen sowie Schulden und Abzüge nicht 
bekannt sind), gegenüber der ersten Hauptfeststellung sehr stark zurückgegangen ist; 
infolgedessen gelangt das Rohvermögen dieser meist verhältnismäßig großen Betriebe erst 
jetzt in tatsächlicher Höhe zur Anschreibung. Der Vermehrung des Rohvermögens der 
gewerblichen Betriebe steht jedoch eine verhältnismäßig noch größere Vermehrung der 
Schulden und Abzüge gegenüber. Beide Zunahmen kommen sich in absoluten Zahlen 
verhältnismäßig nahe. Während das Rohvermögen um 48,9 Mrd. AM gestiegen ist, 
stiegen gleichzeitig die Schulden und sonstigen Abzüge um 42,9 Mrd. AM. Die Neu- 
investierungen im Gewerbe dürften demnach zu einem erheblichen Teil durch Aufnahme 
von Schulden erfolgt sein. Bei der Neufeststellung der Einheitswerte für 1928 verzeichnet 
die Hälfte aller gewerblichen Betriebe Schulden und Abzüge, während dies 1925 nur bei 
etwas über einem Drittel der Betriebe der Fall war. Die Verschuldung selbst, d.h. der 
Anteil der Schulden am Rohvermögen, ist ebenfalls weiter gestiegen, sie beträgt 1928 
50 vH gegenüber 44 vH bei der ersten Einheitswertfeststellung. Infolge der verhältnis- 
mäßig starken Vermehrung der Schulden konnte sich der Einheitswert der gewerblichen 
Betriebe — wie bereits oben erwähnt — nur um 13 vH auf 52 812 Mill. AM erhöhen. 
Die Einheitswertstatistik 1928 erfaßt insgesamt 4374 007 Grundstücke mit einem 
Einheitswert von 78,6 Mrd. A... Hiervon entfällt der Hauptteil auf bebaute Grund- 
stücke, deren Einheitswert sich gegenüber dem Vorjahre um 48 vH erhöhte, während der 
Einheitswert der unbebauten Grundstücke sogar um fast zwei Drittel gestiegen ist. Bei 
der Steigerung dieser Werte dürften sich zwei Ursachen auswirken: einmal die nunmehr 
durchgeführte Erfassung auch der kleineren Grundstücke und außerdem die Höher- 
bewertung des zwangsbewirtschafteten Grundbesitzes. 
Die absolute Höhe der Einheitswerte in den einzelnen Vermögensarten ist mit der 
Wirtschaftsstruktur, der Flächenausdehnung und dem Bevölkerungsumfang länder- und 
finanzamtsweise verschieden (Übersicht 42). Die Auswirkungen der regionalen Ver- 
schiedenheiten werden deutlicher erkennbar, wenn man. sie mit Hilfe von (allerdings 
rein fiktiven) Durchschnittsbetrieben vergleicht. Es zeigt sich, daß innerhalb der 
landwirtschaftlichen und verwandten Betriebe, entsprechend den natürlichen Wirt- 
schaftsbedingungen der einzelnen Betriebsarten, die durchschnittliche Betriebsgröße 
vom gärtnerischen Betrieb über den Weinbaubetrieb und den landwirtschaftlichen
	        

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Die Zölle Und Steuern Sowie Die Vertragsmässigen Auswärtigen Handelsbeziehungen Des Deutschen Reiches. Hirth, 1886.
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