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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
1000912612
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19383
Document type:
Monograph
Author:
Leitner, Friedrich http://d-nb.info/gnd/139681477
Title:
Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe
Edition:
Siebente, vermehrte Auflage
Place of publication:
Frankfurt a. M.
Publisher:
J. D.Sauerländers Verlag
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 384 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Abschnitt. Normalkalkulationen, Rentabilitätsrechnungen, Gründungsvoranschläge
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

4. Kap. Bevölkerung und Wirtschaft, vornehmlich in der deutschen Geschichte 1 23 
hier Fehlerquellen vorliegen, die man nicht unterschätzen darf, Es 
handelt ‘sich zunächst darum, daß alle vor der Taufe gestorbenen 
Kinder fehlen und deren Zahl mag bei der damaligen hohen Kinder- 
sterblichkeit keineswegs gering gewesen sein. Wenn wir z. B. sehen, 
daß im deutschen Reiche im Jahre 1913 von 1000 Neugeborenen 
50 im I. Lebensmonat gestorben sind, so müssen wir jedenfalls für 
ältere Zeiten einen wesentlich höheren Satz, mindestens das Doppelte, 
vielleicht auch das Dreifache, annehmen. Hinzu kommt noch, daß 
in älterer Zeit weit mehr Zweit- und Drittheiraten als heute statt- 
fanden, daß also viel mehr Ehen zustande kamen, deren Fruchtbarkeit 
geringer war, als die von Erstheiraten. Schon allein die Tatsache, 
daß die Witwen von Handwerkern in der Regel ihr Gewerbe nicht 
allein fortsetzen durften und daß im späterer Zeit ein Geselle nur 
dann in die Zunft aufgenommen wurde, wenn er die Tochter oder 
Witwe eines Meisters geheiratet hatte, mußte auf eine Zunahme der 
Zweit- und Drittheiraten hinwirken. Bei A. Schulte lesen wir: 
„Wir kennen viele Beispiele von Wiederverheiratung, von drei, ja 
vier Ehen desselben Mannes oder derselben Frau, wir haben sehr 
viele Beweise für außerordentliche Fruchtbarkeit der Ehen“*). Er 
hebt auch hervor, daß im Mittelalter eine Kinderfrequenz von 4 Köpfen 
pro Ehe nicht im entferntesten ausgereicht haben würde, den da- 
maligen Bevölkerungsstand bei der in jener Zeit herrschenden hohen 
Sterblichkeit aufrecht zu erhalten. Burckhardt teilt auf Grund 
seines Materials ebenfalls mit, daß Männer, die vier- und fünfmal 
geheiratet hätten, nichts seltenes gewesen seien”), Fahlbeck teilt 
mit, daß von 825 Ehen ausgestorbener Adelsgeschlechter 17,7 % 
Wiederheiraten gewesen seien, also wesentlich mehr als in der Gegen- 
wart®). Auch im Laufe des 10. Jahrhunderts kann man feststellen, 
daß die Wiederheiraten in neuerer Zeit. sich vermindert haben. In 
der Schweiz waren von 1000 Heiraten erste Heiraten in den 
Jahren 
1811— 1820 
1851—1860 
1881— 1800 
weiblich 
831 871 
836 933 
Sa8 954 
männlich 
1) A. Schulte, Der Adel u. d. deutsche Kirche i. Mittelalter, 1910 S. 259. 
2) A. Burckhardt, Demographie u. Epidemologie d. Stadt Basel während d 
letzten 3 Jahrhunderte, 1908, S. 15. — Freilich sind die von ihm mitgeteilten Ge- 
burtenziffern unwahrscheinlich niedrig. 
3) P. E. Fahlbeck, Der Adel Schwedens, 1003, 5. 227.
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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