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Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

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Bibliographic data

fullscreen: Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

Monograph

Identifikator:
1002734533
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15765
Document type:
Monograph
Author:
Schloesser, Robert http://d-nb.info/gnd/117329711
Title:
Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung
Place of publication:
Mannheim
Publisher:
J. Bensheimer
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (217 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Die Güterverteilung der Konsumgenossenschaften
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Einführung
  • Zweites Kapitel. Die Güterbeschaffung der Konsumgenossenschaften
  • Drittes Kapitel. Die Güterverteilung der Konsumgenossenschaften
  • Viertes Kapitel. Entwicklungstendenzen und Entwicklungsmöglichkeiten

Full text

99 
sie in Beziehung zu den Unkosten in den Erwerbsgeschäften bringen, 
daß der Unkostensatz, den die Konsumvereine auf die fertigen Vertei 
lungsgüter schlagen, bedeutend niedriger sein muß als in den Klein 
handelsgeschäften. Wenn es zutrifft, daß der Kleinhandelszuschlag 
für Kolonialwaren durchschnittlich 20—25 o/o vom Einkaufspreis be 
trägt, wie es neuere Umfragen von Hirsche) sowie von Kra'mer°) 
wiederum bestätigt haben/) und wenn ferner, wie Kramer für 
Württemberg angibt, der Gewinnzuschlag 8—10o/o vom Einkauf be 
trägt — diesen Durchschnittssatz konnte ich selbst anderwärts auch fest 
stellen —, so würde der Unkostensatz in Privatgeschäften 12—15 o/o 
vom Einkaufspreis, d. h. ca. 11—13 o/o vom Umsatz, betragen. Ob 
wohl also der Unkostensatz der Konsumvereine außer den allgemeinen 
Unkosten noch diejenigen seiner Eigenproduktion in sich schließt, wird 
doch der Satz von den Kleinhandelsgeschäften nahezu überschritten.') 
Daß das richtig ist, beweist auch, daß eine Reihe von größeren Ver 
einen ohne Eigenproduktion nur einen Unkostensatz von 8 oder 9°/» 
haben; manche Vereine bleiben noch darunter, andere gehen darüber 
hinaus. Der niedrige Kostensatz erklärt sich nur daraus, daß die 
Konsumvereine ihr „Warenlager" zehn- bis fünfzehn mal jährlich um 
schlagen, was als regulär zu bezeichnen ist; manche Vereine gehen 
über diesen Satz hinaus bis zu einem fünfundzwanzigmaligen Um 
schlag, andere bleiben darunter. Wenn man außerdem bedenkt, daß 
die Konsumvereine in der Regel vorteilhafte Einkaufspreise erzielen, so 
müssen sie unbedingt in der Lage sein, ihren Mitgliedern alle mög 
lichen Vorteile in bezug auf Preis und Qualität zu bieten. — 
Mit Rücksicht auf die Preise kann man Vereine unterscheiden, 
die die Berteilungsgüter abgeben: 
1. zum Selbstkostenpreise, 
2. zum lokalen Tagespreise, 
3. über dem lokalen Tagespreis, 
4. unter dem lokalen Tagespreis. 
4 ) Die Filiatbetriebe im Detailhandel S. 92. 
5 ) Kleinhandel und Konsumvereine S. 63. 
b) Ernst Günther kommt allerdings zu einem Aufschlag von min 
destens 25°/o im Jahre 1907. (Siehe Schmollers Jahrbuch 31 328.) 
') Zu einem noch wesentlich günstigeren Resultat würden wir kommen, 
wenn wir Vergleiche mit den Prozentzahlen von 7,5°/o und 9,7°/o des All 
gemeinen Verbandes und des Reichsverbandes ziehen würden. Für die 
Feststellung des tatsächlichen Aufschlags ließe sich nichts dagegen einwenden; 
der Aufschlag sagt uns aber nichts über die Wirtschaftlichkeit der Konsum- 
Vereine, da jene beiden Verbände in der Hauptsache nur kleinere Vereine um 
fassen, in denen viele ehrenamtliche Arbeit geschieht.
	        

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Die Konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, Ihre Technik Und Wirtschaftliche Bedeutung. J. Bensheimer, 1914.
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