Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

Monograph

Identifikator:
1002734533
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15765
Document type:
Monograph
Author:
Schloesser, Robert http://d-nb.info/gnd/117329711
Title:
Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung
Place of publication:
Mannheim
Publisher:
J. Bensheimer
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (217 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Die Güterverteilung der Konsumgenossenschaften
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Einführung
  • Zweites Kapitel. Die Güterbeschaffung der Konsumgenossenschaften
  • Drittes Kapitel. Die Güterverteilung der Konsumgenossenschaften
  • Viertes Kapitel. Entwicklungstendenzen und Entwicklungsmöglichkeiten

Full text

100 
Die erste Form, die Abgabe zum S e l b st k o st e n p r e i s e, ist 
fast ganz verschwunden. Sie ist aber in den ersten Anfängen der Kon 
sumgenossenschaftsbewegung die gebräuchlichste Form gewesen. Im 
§ 1 eines im Jahre 1855 in Frankfurt am Main gegründeten Konsum- 
Vereins heißt es unter der Ueberschrift „Vereinszweck": „Lebensbe 
dürfnisse im großen anzuschaffen und den Mitgliedern zum Kosten 
preise zu überlassen. Der Kostenpreis versteht sich unter Hinzurech 
nung von Unkosten und Spesen"?) Auch Paul G ö h r e berichtet von 
den älteren deutschen Konsumvereinen, daß „der Verkauf entweder zum 
Einkaufspreise oder auch schon zum ortsüblichen Verkaufspreise er 
folgte, im ersteren Falle werden noch die eigenen Spesen hinzugeschla 
gen, im letzteren am Vierteljahrsschlusse die Ueberschüsse verteilt."") 
Die Abgabe der Verteilungsgüter zum lokalenTagespreise 
und der Auszahlung des Ueberschusses am Jahresschlüsse als Rückver 
gütung gehörte zu den Prinzipien der Rochdaler Pioniere und ist wie 
die anderen Rochdaler Grundsätze in allen Landen durchgedrungen. 
Der Umstand aber, das; unvorhergesehene Ausgaben eintreten können, 
zwingt schon die Konsumvereine dazu, die Bedarfsartikel nicht zum 
Selbstkostenpreise abzugeben. Weiter bedeutet die Zurückhaltung 
des Ueberschusses einen Sparzwang für die Mitglieder, der manchen 
aus seiner Schuldenwirtschaft herausgerissen hat. Auch der Verein als 
solcher zieht Vorteil daraus. Die bis Ende des Geschäftsjahres zu 
rückbehaltene Ersparnis ist für ihn ein billiges Betriebskapital. Dazu 
kommt, daß die Statuten in der Regel der Verwaltung gestatten, vom 
Ueberschuß einen Teil in besondere Fonds: Reservefonds, Disposi 
tionsfonds, Produktionsfonds, Notfonds usw. abzuführen, sowie ferner, 
evtl, einen Teil der den einzelnen Mitgliedern auszuzahlenden Er 
sparnis zur Vervollständigung noch nicht voll eingezahlter Geschäfts 
anteile zurückzubehalten. Für die Kapitalbildung des Vereins ist es 
also ein fast unentbehrliches Mittel. Welche Schwierigkeiten es aber 
hatte, das für den Konsumgcnossenschafter von heute so selbstverständ 
liche Prinzip einzuführen, sagt uns treffend Holyoake. „Man 
fürchtete, daß ein Sparzwang und ein Zurückhalten der Gewinne den 
Fortschritt der Genossenschaft aufhalten, von der Mitgliedschaft ab 
schrecken und Unzufriedenheit hervorrufen würde. Zur Ausführung 
eines solchen Planes gehörten Enthusiasten, jene seltene Mischung von 
Enthusiasmus und geduldigem Zelotismus, die lange Jahre auf Er- 
8 ) Wie man sieht, war man sich über den Begriff des Kostenpreises 
schon damals klar. 
8 ) Paul G ö h r e a. a. O. S. 34.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, Ihre Technik Und Wirtschaftliche Bedeutung. J. Bensheimer, 1914.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.