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Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

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Bibliographic data

fullscreen: Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

Monograph

Identifikator:
1002734533
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15765
Document type:
Monograph
Author:
Schloesser, Robert http://d-nb.info/gnd/117329711
Title:
Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung
Place of publication:
Mannheim
Publisher:
J. Bensheimer
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (217 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Die Güterverteilung der Konsumgenossenschaften
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Einführung
  • Zweites Kapitel. Die Güterbeschaffung der Konsumgenossenschaften
  • Drittes Kapitel. Die Güterverteilung der Konsumgenossenschaften
  • Viertes Kapitel. Entwicklungstendenzen und Entwicklungsmöglichkeiten

Full text

— 123 — 
bei der Beschaffung, sondern auch bei der Verteilung. So erfordert 
z. B. die Verteilung frischen Fleisches besondere Einrichtungen (se 
parate Abgabestellen, Kühlanlagen usw.); auch Butter und Fische 
sind schwer zu behandelnde Artikel, die gern zu Reklamationen Anlaß 
geben. Ferner wird in den Geschäftsberichten immer wieder auf die 
Schwierigkeiten der Vermittlung und besonders der Verteilung von 
Gemüse, Kartoffeln, Kohlen, Milch und feinen Bäckereiprodukten hin 
gewiesen, worauf ich noch an anderer Stelle zurückkomme?) Außen 
stehende sagen, daß die genannten Artikel sich der Schematisie 
rung der konsumgenossenschaftlichen Gütervermittlung nicht anpassen. 
Eine Schematisierung muß aber durchaus nicht mit der konsumgenos 
senschaftlichen Gütervermittlung verbunden sein. M. E. wird die An 
passung an Einzelfälle auch in der Konsumgenossenschaft mit steigen 
der Entwicklung immer mehr ermöglicht. Den größten unter 
den Konsumvereinen ist heute schon kein Gebiet mehr 
fremd. 
VI. Zentrallager und verteilungsstellen. 
Zur Verteilung der Güter haben die Konsumgenossenschaften 
Verteilungs st eilen errichtet, welche von einem zentral liegen 
den Lager, dem Zentrallager, aus bedient werden. In kleinen 
Orten lohnt es sich meist nicht, mehr als eine oder zwei Verteilungs 
stellen zu errichten. Hier ist ein Zentrallager, selbst wenn es sich 
um drei oder vier Verteilungsstellen handelt, nicht nötig. Die größte 
der Verteilungsstellen nimmt die ankommenden Verteilungsgüter in 
Empfang und verteilt sie an die andern. Zum Teil läßt man die 
Güter auch den Verteilungsstellen direkt zugehen. Ein kleiner 
Hinterraum der Abgabestelle, welcher sonst vielleicht gar keine Aus 
nutzung finden würde, wird dann zur Aufspeicherung der Verteilungs 
güter benutzt. 
In größeren Orten aber vermehren sich die Verteilungsstellen mit 
großer Schnelligkeit. Ein großzügig eingerichtetes Zentrallager wird 
hier zur Notwendigkeit. Einige Vereine haben mehrere Zentrallager. 
Die Ursache dafür kann darin liegen, daß das Ausbreitungsgebiet 
ziemlich ausgedehnt ist, was die Bedienung von einem Zentrallager 
aus erschwert. Ein anderer Grund kann der sein, daß ein Konsum- 
Verein Bedarfsgüter verschiedener Branchen führt, was z. B. zur 
Errichtung eines Zentrallagers für Lebens- und Genußmittel und 
eines anderen für Bekleidungsgegenstände führen kann. Hier könnte 
s) Siehe Seite 167 ff.
	        

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Die Konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, Ihre Technik Und Wirtschaftliche Bedeutung. J. Bensheimer, 1914.
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