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Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

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Bibliographic data

fullscreen: Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

Monograph

Identifikator:
1002734533
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15765
Document type:
Monograph
Author:
Schloesser, Robert http://d-nb.info/gnd/117329711
Title:
Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung
Place of publication:
Mannheim
Publisher:
J. Bensheimer
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (217 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Die Güterverteilung der Konsumgenossenschaften
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Einführung
  • Zweites Kapitel. Die Güterbeschaffung der Konsumgenossenschaften
  • Drittes Kapitel. Die Güterverteilung der Konsumgenossenschaften
  • Viertes Kapitel. Entwicklungstendenzen und Entwicklungsmöglichkeiten

Full text

129 
ihre Verteilungsstellen in Kellerräumen hatten oder im Hinterhause 
des Geschäftsführers oder eines anderen Beteiligten. In der ersten 
Zeit hatte man überhaupt keine eigens für die Abgabe vorgesehenen 
Verteilungsstellen: „Die Verteilung erfolgte durch einen dazu ge 
wählten Mitgliederausschuß, und zwar gewöhnlich in der Wohnung 
eines dieser Mitglieder. e ) Heute dagegen hat man nicht nur gut 
eingerichtete allgemeine Verteilungsstellen, sondern hat sogar 
S p ezi al v ert eil un g s st el l en für Textilprodukte, Schuhe, 
Milch, Bäckereiprodukte, Gemüse, Fleisch usw. Die „Produktion" in 
Hamburg hatte im Jahre 1913 laut ihrem Geschäftsbericht neben den 
allgemeinen Abgabestellen 
29 Schlächterläden 5 Fischläden 
45 Brotläden 2 Gemüseläden 
In kleinen Vereinen ist diese Spezialisierung natürlich nicht möglich. 
Wenn man dort noch andere als „Kolonial- und Materialwaren" 
führt, so verteilt man die betreffenden Güter in den allgemeinen 
Abgabestellen. Soweit die Artikel es zulassen, ist das auch bei den 
großen Vereinen neben der Verteilung in Spezialabgabcstelleir der 
Fall. Sehr oft findet man auch Schuhe und Textilprodukte ver 
einigt. Ueberhaupt ist ja die Generalisierung") in der konsum 
genossenschaftlichen Bedarfsgütervermittlung von jeher sehr stark ge 
wesen, ähnlich wie in den französischen Filialbetrieben, wo man mög 
lichst an einer Stelle den ganzen Bedarf decken will. 
Mit den S p e z i a l v e r t e i l u n g s st e l l e n hat es oft Schwie 
rigkeiten wegen des Umsatzes. In sehr vielen größeren Vereinen ist 
das Netz der Entnehmer in konsumgenossenschaftlichen Verteilungs- 
6) Paul G ö h r e, a. a. O. S. 34. 
7 ) Ich habe zu diesem Wort gegriffen, das ich dem Begriff der Speziali 
sierung gegenübergestellt sehen möchte. Man hat den Begriff der Gene 
ralisierung vielfach umschrieben und im Hinblick auf die Spezialisation 
von einer „rückläufigen Bewegung" oder von einer „Gegentendenz" gesprochen. 
Hirsch (Die Filialbetriebe im Detailhandel) stellt der „Spezialisation" die 
„Konzentration vieler Branchen in einem Betriebe" gegenüber. Der „Kon 
zentration" sollte man aber nur die „Dezentralisation" gegenüberstellen. In 
der Privatwirtschaftslehre denkt man dabei in der Regel an eine Zusammen 
legung bzw. Auseinanderlegung der Betriebe. B o r g i u s (Wandlungen im 
modernen Kleinhandel im Archiv für soziale Gesetzgebung und Statistik, 1898, 
zitiert von Wernicke in Kapitalismus und Wirtschaftspolitik) spricht von 
„Fusion" und „Amalgamierung" und besonders von „Waren-Kumulierung". 
Rath gen (Art. „Kleinhandel" im Wörterb. der Volksw.) braucht das Wort 
„Zusammenfassung". Sombart (Die deutsche Volkswirtschaft im neun 
zehnten Jahrhundert) spricht von einer „Tendenz zur Kombinierung ver 
schiedener ursprünglich getrennter Warengattungen".
	        

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Banking Standards under the Federal Reserve System. A. W. Shaw Company, 1928.
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